L’Horloge magique (Die Wunderuhr) | Frankreich 1928 | R+B: Ladislas Starewitsch | 33 min | OmU | Der aus Russland emigrierte Ladislas Starewitsch schuf phantastische Puppentrickfilme, in denen er unterschiedlichste Animationstechniken anwandte und oft seine Tochter Nina mitspielen ließ. DIE WUNDERUHR ist sein Meisterwerk, in dem er verschiedene Geschichten mit einer Rahmenhandlung verband.
Reineke Fuchs | Frankreich 1941 | R+B+K: Ladislas Starewitsch, nach dem Versepos von Johann Wolfgang von Goethe | M: Julius Kopsch | 63 min | frz. OmeU | Der erste abendfüllende Puppentrickfilm der Filmgeschichte entstand bereits 1931, konnte aber wegen Geldmangel nicht fertiggestellt werden. Er kam erst 1937 in einer von der Ufa hergestellten deutschen Tonfassung in die Kinos, bevor Starewitsch einige Jahre später dann auch eine überarbeitete französische Tonfassung herstellen konnte. »Starewitsch zeigt die Tiere in höchst charakteristischen Stilisierungen und lässt sie mit ausdrucksvollem Mienenspiel ihre Abenteuer erleben, die mit Einfallsreichtum und guten Ideen gestaltet sind. Ein deutscher Sprecher begleitet das Geschehen mit humorvollen Reimen.« (Österreichische Film-Zeitung, 10.12.1937)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



