Die Termine der »Open Scene« am Donnerstag um 19.00 Uhr sind teilweise für aktuelle Einzelveranstaltungen reserviert. Das Programm wird etwa eine Woche vorher bekanntgegeben.

DIE WEISSE ROSE von Michael Verhoeven am Do 22. Februar 2024 um 19.00 Uhr

Zum Jahrestag

 

Am 22. Februar 1943 wurden die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“, Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst, in München verurteilt und hingerichtet. Als Erinnerung an diesen Jahrestag zeigen wir in der nächsten „Open Scene“ am Donnerstag, 22. Februar 2024 um 19.00 Uhr den Spielfilm DIE WEISSE ROSE von Michael Verhoeven. In der restaurierten Fassung ist der neue Abspann des Films enthalten, in dem erwähnt wird, dass das Unrechtsurteil des sogenannten Volksgerichtshofs erst 1998 aufgehoben wurde.

Die weiße Rose
BRD 1982 | Regie: Michael Verhoeven | Drehbuch: Michael Verhoeven, Mario Krebs | Kamera: Axel de Roche | Musik: Konstantin Wecker | Besetzung: Lena Stolze, Wulf Kessler, Oliver Siebert, Ulrich Tukur, Werner Stocker, Martin Benrath, Anja Kruse | 123 min | OF

Aus der Perspektive von Hans und Sophie Scholl, die beide zum Studium von Ulm nach München gezogen sind, wird die Geschichte ihres Widerstands gegen das Nazi-Regime erzählt. Gezeichnet mit „Die weiße Rose“ verteilt die Gruppe in verschiedenen Städten Flugblätter gegen Hitler, bis sie ein Hausmeister der Münchner Universität denunziert. Am 22. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl und ihr Freund Christoph Probst am Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und durch das Fallbeil hingerichtet. „Verhoeven macht in seiner Rekonstruktion Schluss mit verklärenden oder diffamierenden Thesen über die Gruppe. Er befreit sie vom Ruch des politischen Sektierertums und der schwärmerischen Todessehnsucht und deutet das Handeln dieser jungen Leute als klare politische Vernunft. Die Aktualität des Themas Widerstand ist ungebrochen und der kritische Ansatz gegen Ja-Sager, schweigende Intellektuelle und Mitläufer noch immer von Bedeutung.“ (film-dienst)


Besuchsinformation

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