leere Kinostuhlreihen aus rotem Stoff von hinten

100 Jahre FAUST

100 Jahre FAUST von F.W. Murnau

Eine deutsche Volkssage

Am 14. Oktober 1926 hatte im Berliner Ufa-Palast am Zoo FAUST, EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE von F.W. Murnau Premiere. Murnaus letzter Film vor seiner Abreise nach Hollywood sollte – zusammen mit dem parallel in Produktion gegangenen METROPOLIS von Fritz Lang – die Leistungsfähigkeit des deutschen Films belegen und weltweit vermarktet werden. Murnau wie Fritz Lang standen alle technischen Möglichkeiten der Ufa zu Verfügung, sie genossen größte künstlerische Freiheiten und konnten sowohl die Drehzeit als auch ihre Budgets überziehen. Anders als beim Science-Fiction-Film METROPOLIS, bei dem futuristische Bauten, neuartige Tricktechnik und aufwändige Massenszenen dominierten, setzte man bei FAUST auch auf eine internationale Besetzung und bemühte sich um Hollywood-Stars wie Lillian Gish und John Barrymore.

Doch die amerikanischen Major-Studios wussten dies zu verhindern, indem sie ihren Starts lukrative Projekte anboten und sie durch Verträge an sich banden. So musste die Ufa, die bis zuletzt auf Lillian Gish als Gretchen setzte, schließlich aufgeben. Nachdem zunächst alle Szenen ohne Gretchen abgedreht waren, stockten die Dreharbeiten zu FAUST und Murnau griff auf die 17-jährige Statistin Camilla Horn zurück, die ihm bei den Aufnahmen der Pestszenen zu Beginn des Films aufgefallen war. Außer dem unmittelbar vor Drehbeginn verpflichteten schwedischen Theaterstar Gösta Ekman als Faust und der erst nach der Absage Gishs als Gretchen unter Vertrag genommenen französischen Diseuse Yvettte Guilbert als Marthe Schwerdtlein gab es keine ausländischen Mitwirkenden, die die Verkaufschancen des Films im Ausland befördern konnten.

Weiter im Text von Stefan Drößler und zum pdf der Veranstaltung
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Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

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