The Brutalist | USA 2024 | R: Brady Corbet | B: Brady Corbet & Mona Fastvold | K: Lol Crawley | M: Daniel Blumberg | D: Adrien Brody, Felicity Jones, Guy Pearce, Joe Alwyn, Raffey Cassidy, Stacy Martin, Isaach De Bankolé, Alessandro Nivola, Emma Laird | 215 min | OmU | »Es ist schwierig, Architektur auf der Leinwand darzustellen, weil sie unbelebt ist. Ich habe sehr bald gelernt, dass wir keine Architektur filmen können. Wir mussten Architektur darstellen. Das haben wir mit dem Production Design gemacht, mit der Filmmusik, und mit dem Filmformat (VistaVision). Der kumulative Effekt all dieser materiellen Elemente ergibt einen brutalistischen Film. Der Brutalismus ist eine Art Gespenst, das in jeder Einstellung des Films herumspukt und auf das jeder irgendwie wartet. Was für ein perverses Vergnügen, die Zuschauer auf dieses leblose Objekt warten zu lassen, das sich ihnen schließlich offenbaren wird. Letztendlich ist es nur ein Gebäude. Aber jede kreative Entscheidung, die der Architekt getroffen hat, mitzuerleben und zu erfahren, woher diese Entscheidungen kamen – das war etwas sehr schwer Fassbares.« (Brady Corbet) »I always hated the line that writing about music is like dancing about architecture. Of course you can dance about architecture, just as you can speak, dream, draw, drink, dress, fantasize and fuck about architecture, all of which Brady Corbet’s pretty stunning THE BRUTALIST does. It is novelistic, as a lot of films are, but more specifically it is Great American Novel-istic, which not that many films shoot for these days. The grandeur of it is pretty overwhelming, but it never feels top-heavy, because the storytelling is so fleet, not to mention very funny.« (Guy Lodge)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



