Place de l’Étoile
L’Inconnu de la Grande Arche (The Great Arch)

Architekturfilmtage

Place de l’Étoile | Frankreich 1965 | R+B: Éric Rohmer | K: Nestor Almendros | D: Jean-Michel Rouzière, Marcel Gallon | 15 min | OmeU | Die Axe historique in Paris ist die Magistrale vom Zentrum durch den Westen der Stadt. Sie ist nicht nur ein Hauptverkehrsweg, sondern die monummentale visuelle Orientierungslinie, die vom Louvre über die Place de l’Étoile mit dem Arc de Triomphe bis zur »Grande Arche« im Stadtviertel La Défense reicht. Sie wird auch Voie triomphale genannt. Jean-Marc, ein kleiner Angestellter, muss allerdings viel Ungemach erdulden auf seinem täglichen, beschwerlichen Weg zur Arbeit. Die Überquerung der Place de l’Étoile kann lebensgefährlich sein. – L’Inconnu de la Grande Arche (The Great Arch) | Frankreich 2025 | R+B: Stéphane Demoustier, nach dem Roman von Laurence Cossé | K: David Chambille | M: Olivier Marguerit | D: Claes Bang, Sidse Babett Knudsen, Xavier Dolan, Swann Arlaud, Michel Fau, Micha Lescot | 105 min | OmeU | Die »Grande Arche« wurde zwischen 1984 und 1989 auf Initiative des damaligen Präsidenten François Mitterand gebaut. Der völlig unbekannte dänische Architekt Johan Otto von Spreckelsen (1929–1987), der bis dato vier Kirchen und sein eigenes Haus gebaut hatte, hatte 1982 unter 425 Teilnehmern den internationalen Wettbewerb gewonnen. Der Film thematisiert die schwierige Verbindung von Kunst und Politik. Er zeigt das Porträt eines Künstlers, der seine Prinzipien nicht im Dienste einer politischen Agenda aufgeben will, und der die Frage nach der Aktualität der Werte der Französischen Revolution stellt, die sich in der »Grande Arche« widerspiegeln sollen. »Der Film ist äußerst wirkungsvoll, da er ein einfaches Konzept aufgreift und es zu einer erstaunlich komplexen, fesselnden Charakterstudie ausbaut. Dies ist nicht nur die Geschichte eines Architekten und seines Handwerks, sondern vielmehr die Odyssee eines Mannes, der versucht, sein Lebenswerk zu verwirklichen (was aufgrund seines vorzeitigen Todes nicht möglich war). Es ist eine leidenschaftliche Ode an die Kunst und an die Menschen, die ihr Leben dem Ziel widmen, das Sein ein wenig schöner und geheimnisvoller zu machen, und dabei hin- und hergerissen werden.« (Matthew Joseph Jenner)

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg