Am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025 um 19.00 Uhr findet im Filmmuseum wieder das Zuschauerkino statt. Der vom Münchner Filmzentrum e.V. (MFZ) organisierte Kurzfilmabend, der bereits im 25. Jahr stattfindet, bietet Filmbegeisterten zweimal jährlich die Gelegenheit, ihre Werke auf der Kinoleinwand des Filmmuseums zu präsentieren. Das MFZ hat für den Filmabend insgesamt neun formal und thematisch ganz unterschiedliche Filme mit einer Gesamtlänge von 77 Minuten zu einem abwechslungsreichen Programm zusammengestellt. Die Filmemacher*innen sind anwesend und stellen ihren Film persönlich vor!
Shadows von Dean Pash (7 min) erzählt von der Faszination und Vielschichtigkeit von Schatten, dem ewigen Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit im Lauf des Lebens. Ein Poetry-Film.
München leuchtet – aber nicht für alle auf die gleiche Weise. Während viele Menschen sorglos den Sommer genießen können, sammelt ein verwitweter Rentner Pfandflaschen ein. Dabei begegnet er unterschiedlichen Menschen. Der Film Glückstag (12 min) von Bernhard Wohlfahrter stellt die Frage: Wieviel Zeit und Mitgefühl bringen wir eigentlich in einer Zeit zunehmender Krisen noch füreinander auf?
Mit ihrem Song Intimität ergründet die Münchner Band Candelilla ein ganz besonderes Phänomen zwischenmenschlicher Beziehungen im Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz. In ihrem Musikvideo (Regie: Sandra Hilpold, Su Steinmassl, 4 min) materialisieren sich komplexe Emotionen, räumliche Konstellationen, Körper und Assoziationsketten, die gleichermaßen irritieren und faszinieren.
Im Film Überwindung von Sabrina Marzell (10 min) stellt sich ein Mann nach jahrelanger Ausübung psychischer und physischer Gewalt gegenüber Partnerinnen einem Trainingsprogramm, um die Gewaltspirale zu durchbrechen und gewaltfreies Verhalten zu erlernen.
I don’t want to talk about it (Regie: Dean Pash, 7 min) reflektiert poetisch und mit teils aufwühlenden Bildern die Schrecken des Kriegs - aber auch den dringenden Wunsch nach Frieden.
In Klopfet an, es wird euch aufgetan von Elisabeth Amandi (12 min) tauschen zwei erwachsene Geschwister Familienerinnerungen aus. In den geschilderten Erlebnissen und Bildern dürften sich die Erfahrungen vieler deutscher „Kriegskinder“ widerspiegeln.
Nothing to cover (Iris Fedrizzi, 7 min): In einem Land, das Frauen zwingt, ihr Haar zu verbergen, wagt Amara einen symbolischen Akt für Freiheit und Selbstbestimmung: Sie tritt mit kahl geschorenem Kopf auf die Straße – ein lebensgefährlicher Schritt, der zum Beginn eines kollektiven Aufbruchs werden könnte.
In Folge #752 ihres Video-Podcasts RuckZuckGewusst (Regie: Paula Ruppert, 10 min) geht Influencerin Stella von Anyss der Frage nach, wie das Wort „Sauerland“ in die Welt gekommen ist. Ein leicht verschwurbelter Professor versucht, dabei behilflich zu sein.
In der Weihnachtsgeschichte Klingel Bell von Melanie Hierhammer (11 min) steht plötzlich der Nikolaus vor Mechthilds Tür, um sie mit einem alten Wunsch zu konfrontieren, den sie längst vergessen hatte. Eine magische Begegnung über das, was im Leben wirklich zählt.
Moderation Idún Zillmann (MFZ e.V.) und Christoph Michel (Filmmuseum).
Eintrittspreis 4 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


