Minne, l’ingénue libertine (Die naive Sünderin) | Frankreich 1950 | R: Jacqueline Audry | B: Pierre Laroche, nach dem Roman von Colette | K: Marcel Grignon | M: Vincent Scotto | D: Daniele Delorme, Frank Villard, Roland Armontel, Claude Nicot, Charles Lemontier | 90 min | OmU | »Minne, verheiratet mit einem entfernten Cousin aus Kindertagen, sucht in außerehelichen Affären die Befriedigung, die ihr Mann ihr verwehrt. Mit ihrem engelsgleichen Gesicht verkörpert Danièle Delorme mit bemerkenswerter Finesse und Intelligenz eine entschlossene junge Frau ohne Scham.« (Tania Capron) »Minne sucht Aufklärung über Sex und Liebe bei einer Gruppe von Frauen, die sich bei Tanztees treffen, um in den Pausen zwischen den Tänzen mit bezahlten Tanzpartnern miteinander zu plaudern. Dort erfährt sie Bestätigung für ihre feste Überzeugung von der lebensbejahenden Kraft guten Sexes durch andere Frauen, die (in Worten, die direkt Colettes Text entstammen) sexuelles Vergnügen voller Verzückung schildern. Darüber hinaus legt die Figur der Polaire in einem Dialog, der so nicht in Colettes Text vorkommt, Minne nahe, dass Männer nicht die einzige sexuelle Option darstellen.« (Diana Holmes)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



