Letzte Worte
BRD 1968 | Regie + Drehbuch: Werner Herzog | Kamera: Thomas Mauch | Besetzung: Antonis Papadakis, Lefteris Daskalakis | 13 min | OmU | Den Kurzfilm über den letzten Einwohner der griechischen Insel Spinalonga, der sich nach seiner Zwangsumsiedlung nach Kreta weigert zu sprechen, drehte Werner Herzog während der Dreharbeiten zu LEBENSZEICHEN innerhalb von zwei Tagen.
Lebenszeichen
BRD 1968 | Regie + Drehbuch: Werner Herzog | Kamera: Thomas Mauch | Musik: Stavros Xarhakos | Besetzung: Peter Brogle, Wolfgang Reichmann, Athina Zacharopoulou, Wolfgang von Ungern-Sternberg | 87 min | OF | Werner Herzogs Spielfilmdebüt, das 1968 im Wettbewerb der Berlinale gezeigt und mit dem Silbernen Bär für den besten Erstlingsfilm ausgezeichnet wurde, etablierte seinen unverkennbaren Stil: die Verbindung von Dokumentarischem und Fiktionalem, eine existenzialistische Erzählweise und die Faszination für Außenseiter und extreme Bedingungen. Gedreht wurde der Film auf der griechischen Insel Kos, wo Herzogs Großvater als Archäologe gearbeitet hatte. Die Handlung spielt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Abseits des Kriegsgeschehens soll der deutsche Soldat Stroszek mit seinen Kameraden ein Munitionsdepot in einer alten Festung bewachen. Von Isolation, Ereignislosigkeit und Hitze gequält, verliert Stroszek den Verstand, übernimmt den Befehl über die Festung und droht gar, die Sonne in Brand zu setzen.
Zu Gast: Werner Herzog
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



