Le Streghe (Hexen von heute) | Italien 1967 | R: Luchino Visconti, Mauro Bolognini, Pier Paolo Pasolini, Franco Rossi, Vittorio de Sica | B: Giuseppe Patroni Griffi, Cesare Zavattini, Agenore Incrocci, Furio Scarpelli, Bernardino Zapponi, Pier Paolo Pasolini | K: Giuseppe Rotunno | M: Piero Piccioni, Ennio Morricone | D: Silvana Mangano, Annie Girardot, Alberto Sordi, Totò, Pietro Tordi, Clint Eastwood | 111 min | OmeU | Fünf Variationen von fünf italienischen Regisseuren über die Femme Fatale, in denen Silvana Mangano jeweils die Hauptrolle spielt. In Viscontis Episode LA STREGA BRUCIATA VIVA (HEXEN VERBRENNT MAN LEBENDIG) tritt sie als die weltberühmte, göttliche Diva auf, die Ruhe und Abgeschiedenheit in einem Hotel in den Alpen sucht, und doch immer nur als Star gesehen wird. Bologninis SENSO CIVICO (PRAKTISCHE HILFSBEREITSCHAFT) demaskiert eine Frau, die einem Unfallopfer helfen will, aber eigentlich nur schnell mit dem Auto durch Rom rasen will, um ihren Geliebten zu treffen. Pasolini erzählt in LA TERRA VISTA DALLA LUNA (DIE ERDE VOM MOND AUS GESEHEN) die poetische und komödiantische Geschichte eines armen Witwers und seines Sohnes, die auf der Suche nach einer neuen Frau und Mutter ein taubstummes Mädchen finden, das sich als unsterblicher Engel der Entrechteten erweist. LA SICILIANA (DIE SIZILIANERIN) von Franco Rossi ist eine Satire über zwei Familien, die sich aus verletzter Ehre gegenseitig auslöschen wollen. De Sica schließlich erzählt in UNA SERA COME LE ALTRE (EIN ABEND WIE JEDER ANDERE) von einer enttäuschten Frau, die nach zehnjähriger Ehe in Tagträume versinkt und damit ihre Wunschträume nachvollzieht.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



