La voce della luna (Die Stimme des Mondes) | Italien 1990 | R: Federico Fellini | B: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ermanno Cavazzoni, nach dem Roman »Il poema dei lunatici« von Ermanno Cavazzoni | K: Tonino Delli Colli | M: Nicola Piovani | D: Roberto Benigni, Paolo Villaggio, Marisa Tomasi, Nadia Ottaviani, Angelo Orlando | 121 min | OmU | Ivo, ein aus der Psychiatrie entlassener Einzelgänger, irrt durch eine kleine Stadt im Po-Delta und vernimmt geheimnisvolle Stimmen aus einem Brunnen, die ihm Botschaften vermitteln. Auf einem Friedhof schwelgt er in Erinnerungen an seine Kindheit. Zu ihm gesellt sich eine Gruppe von »Verrückten«, die in einer lärmenden, hektischen Welt dem Wesen der Dinge auf den Grund gehen wollen und nach Traditionen suchen. Als das Gnocchi-Fest naht, das Durcheinander immer größer wird und schließlich noch das lokale Fernsehen anrückt, nutzt Fellini die Gelegenheit, Fernsehen und Werbung auf satirische Weise zu kritisieren. »Die letzten Filme Fellinis waren eher nostalgische Reminiszenzen [...]. LA VOCE DELLA LUNA ist aber ein frischerer, jüngerer Film geworden, und mit Roberto Benigni hat Fellini wieder einen Schauspieler gefunden, dessen Präsenz die vielen verschiedenen Partikel des Films wie eine Klammer zusammenhält. Es ist faszinierend zu sehen, wie der Regisseur diesen extrovertierten Zappelphilipp in einen leisen, in sich gekehrten Träumer verwandelt hat. Benigni ist Fellinis alter ego Salvini – ein Optimist, der mit kindlich staunenden Augen durch seine Traumwelt schlafwandelt.« (Wilfried Hippen)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



