La terra trema (Die Erde bebt) | Italien 1948 | R: Luchino Visconti | B: Luchino Visconti, nach dem Roman »I Malavoglia« von Giovanni Verga | K: Aldo Graziati | M: Willy Ferrero | Mit: Einwohnern des Dorfes Aci Trezza | 160 min | OmeU | Wie viele Menschen lebt auch die Familie Valastro im Fischerdorf Aci Trezza auf Sizilien ausschließlich vom Fischfang. Die beiden Brüder Ntoni und Cola wollen die schlechten Bedingungen jedoch nicht mehr akzeptieren und rebellieren gegen die Ausbeutung durch die Großhändler. Als Selbstständige gelingt ihnen zunächst die Unabhängigkeit, doch der Sozialneid im Dorf wächst, und die Brüder müssen jedes Wetter für ihr Auskommen nutzen. Als ihr Boot durch einen Sturm zerstört wird, beginnt auch ihr eigener Abstieg. Ursprünglich wollte Visconti in Sizilien einen Dokumentarfilm über den Kampf der Fischer, der Bauern und der Arbeiter in den Salpeter-Minen machen. Gedreht wurde allerdings nur die erste Episode, als Großprojekt. Visconti hat ausschließlich mit Laiendarstellern gearbeitet, die ihre Dialoge weitgehend selbst improvisierten – im schwer verständlichen Dialekt. Damit war er neben Pietro Germi der erste norditalienische Regisseur, der die Situation des Südens thematisierte.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


