Jacquot de Nantes (Jacquot aus Nantes) | Frankreich 1990 | R+B: Agnès Varda | K: Patrick Blossier, Agnès Godard, Georges Strouvé | M: Joanna Bruzdowicz | D: Philippe Maron, Edouard Joubeaud, Laurent Monnier, Brigitte de Villepoix, Daniel Dublet | 119 min | OmeU | Das Paar Agnès Varda und Jacques Demy produzierte zwar nie einen Film gemeinsam, doch JACQUOT DE NANTES ist der erste von drei liebevollen Filmen, die Varda für ihren Lebensgefährten drehte, der im Oktober 1990 an den Folgen einer HIV-Infektion starb. Sie verfilmt Demys Erinnerung an seine Kindheit und Jugend in der Provinz in den 1930er und 40er Jahren, mit an realen Orten aufgenommen Szenen. Ein filmverrückter Junge, der Sohn eines Automechanikers und einer Friseurin, beschließt, Künstler zu werden. Der Vater möchte, dass sein Sohn die Werkstatt übernimmt, doch ein Regisseur sorgt dafür, dass der Junge die Filmschule in Paris besuchen kann. Varda erzählt in nostalgischem Schwarz-Weiß, schneidet aber immer wieder farbige Sequenzen aus Demys eigenen, bunten Filmen dazwischen.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



