»Harry Piel und das Kino der Sensationen« | Heinrich »Harry« Piel (1892-1963), geboren in Düsseldorf, war ab 1912 als Regisseur tätig, agierte wenige Jahre später auch vor der Kamera und wurde zum größten deutschen Star in »Sensationsfilmen«. Andreas Thein (Filmmuseum Düsseldorf) beleuchtet das Filmgenre und zeigt Ausschnitte aus Action-Filmen des deutschen Stummfilms mit Harry Piel und seinen Kollegen, die seinerzeit weltweit erfolgreich in den Kinos liefen. – Was ist los im Zirkus Beely? | Deutschland 1926 | R: Harry Piel | B: Max Bauer | K: Georg Muschner, Gotthard Wolff | D: Harry Piel, Hanni Weiße, Fritz Greiner, Erich Kaiser-Titz, Ilona Karolewna | 90 min | viragiert | OF |»Harry Piels Augen füllen die Leinwand. Sie sind groß, ruhig, dominant und doch vertrauenerweckend. Das muss auch der Tiger so sehen, zu dem Harry Piel in den Käfig gestoßen wird. Die wild umherspringende Bestie legt sich hin, lässt sich von Harry am Kopf kraulen, schmust mit ihm Wange an Wange und denkt gar nicht daran, ihn aufzufressen. Später wird der Tiger mit Harry zusammen die Zirkus-Bar besuchen, sich über die Theke lehnen und sich füttern lassen, derweil alle anderen im Raum entsetzt Reißaus nehmen. Die Szenen mit dem Tiger gehören zu den zahlreichen schönen Überraschungen in WAS IST LOS IM ZIRKUS BEELY? Der Film lebt von der strukturbedingten permanenten Spannung in mehreren parallelen Handlungssträngen, deren Zusammenhang sich erst nach und nach ergibt.« (Andrea Dittgen)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



