Franz – Der leise Weg | BRD 1980 | R+B: Josef Rödl | K: Karlheinz Gschwind | M: Andreas Koebner | D: Josef Schiessl, Elfriede Bleisteiner, Georg Schmid, Martin Holnberger, Doris Straußberger | 90 min | »Ein Mann, seit einem Unfall als 12jähriger behindert und im Dorf als Außenseiter missachtet, scheitert bei dem Versuch, durch die Heirat mit einer begüterten Bauerntochter einen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Ein mit Laiendarstellern besetztes Außenseiterdrama, in dem das ländliche Milieu der Oberpfalz präzise dokumentiert und Heimat als düster-beengendes Gefängnis geschildert wird. In Stil und Intention vom italienischen Neorealismus beeinflusst.« (Film-Dienst) »Die Musikeinsätze sind bei Rödl immer im Zusammenhang mit der Geschichte zu sehen. Während sich zum Beispiel in ALBERT – WARUM? alles langsam entwickelt und dann hart aufhört, musste in FRANZ – DER LEISE WEG die Musik eher einen Ausgleich zu den immer harten Anfängen schaffen.« (Enjott Schneider)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



