Elsa la rose
Les Créatures (Die Geschöpfe)

Agnès Varda

Elsa la rose | Frankreich 1965 | R+B: Agnès Varda | K: Willy Kurant, William Lubtchansky | M: Simonovitch, Ferrat, Moussorgsky, Gerschwin, Handy | D: Louis Aragon, Elsa Triolet, Michel Piccoli | 20 min | OmeU | Ein Film über das legendäre Dichterpaar Louis Aragon und Elsa Triolet, gedreht in der Brasserie La Coupole in Montparnasse, wo die beiden sich zum ersten Mal begegneten. Michel Piccoli rezitiert Gedichte von Aragon, in denen er von Elsa Triolet schwärmt. Dazu zeigt Varda das undurchdringliche Gesicht Elsas. – Les Créatures (Die Geschöpfe) | Frankreich 1965 | R+B: Agnès Varda | K: Willy Kurant, William Lubtchansky, Jean Orjollet | M: Pierre Barbaud | D: Michel Piccoli, Catherine Deneuve, Eva Dahlbeck, Marie-France Mignal, Lucien Bodard | 93 min | OmeU | Auch hier ein entlarvender Blick auf die romantische Liebe, dieses Mal als Science-Fiction: Varda besetzte Michel Piccoli als Schriftsteller und Catherine Deneuve als seine schweigsame Ehefrau. Das Paar zieht auf die Insel Noirmoutier (lange Zweitwohnsitz von Varda und Jacques Demy), wo seltsame Vorkommnisse auf eine finstere Macht hindeuten. »Der Film wurde während eines Winters in Noirmoutier geschrieben. […] Wir zwei schrieben an einem Szenario, allerdings nicht am selben und nicht im selben Zimmer. Was ich damit sagen will, ist, dass im Haus große Stille herrschte, abgesehen, je nach Wetterlage, vom Rauschen des Meeres oder vom Rauschen des Windes. Ich dachte an ein ähnliches Paar, das in einer Burg in einer verlassenen Gegend am Meeresufer wohnt. […] Ich hatte Lust, einen ziemlich bösen Film zu machen. Zu Beginn war das Projekt sogar sehr grausam. Ich hatte »Les Chants de Maldoror« wieder gelesen, was übrigens auch der Grund ist, warum dieser arme Schriftsteller Ducasse hieß. […] Ich hätte gerne eine extreme Verschiebung zwischen ganz simplen Realitäten und der bösartigsten Fantasie, die man sich vorstellen kann, gezeigt. Und dann bekam ich Angst vor meiner eigenen Heftigkeit, ich bekam Angst vor dem Abstoßenden, das meinem Wunschszenario anhaftete.« (Agnès Varda)

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg