De capul nostru (On Our Own) | Rumänien 2026 | R: Tudor Cristian Jurgiu | B: Anca Buja, Tudor Cristian Jurgiu | K: Andrei Butică | M: Marco Biscarini, Mihai Ghiță | D: Denisa Vraja, Vlad Furtună, Mara Diaconu-Ducica, Sofia Vasiliu, Dominique Toma, Steliana Bălăcianu, Robert Radoveneanu | 94 min | OmeU | Luca und Flavia sind kein Paar, aber immer zusammen. Die beiden Teenager teilen auch ein Schicksal: die Eltern sind nicht da, sie arbeiten irgendwo weit weg. Flavia hat schon Dinge im Kopf, für die Luca noch zu schüchtern ist. Selbst zum Küssen fehlt ihm der Mut. In diesem Alter zählen die kleinen Unterschiede in der Entwicklung oft umso mehr. Selbst Tina, die kleine Schwester, um die Luca sich kümmert, scheint ihm voraus zu sein: eine kecke, forsche junge Frau, dabei noch deutlich ein Kind. Tina wird vielleicht einmal lesbisch sein, jetzt kann sie dazu noch nichts sagen, außer einer subtilen Andeutung, die alles offen lässt. Als sich mit den beiden Geschwistern Lia und Dudu (ein leicht verhaltensauffälliger Junge) zwei Ausreißer zu der Gruppe gesellen, entsteht eine Notgemeinschaft, die sogar ein wenig in Richtung Utopie schillert – und wenn es nur darum geht, das Paket, das von einem der versprengten Elternteile kommt, im Feuer auf der Terasse des halbfertigen Hauses zu entsorgen. Vielleicht der stärkste Jugendfilm aus Rumänien aus den letzten Jahren, getragen von einer speziellen Subtilität der Beobachtung und Inszenierung.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



