Catane | Rumänien 2026 | R+B: Ioana Mischie | K: George Dăscălescu | M: Emiliano Mazzenga | D: Costel Cașcaval, Iulia Lumânare, Cristian Bota, Mihai Mălaimare, Corneliu Ulici, Mihai Dinvale | 96 min | OmeU | Ioana Mischie benennt ihren Film im Vorspann ausdrücklich als »Debütfilm«, und der erweist sich als höchst originell. In einem Amt für Menschen mit Beeinträchtigungen müssen drei Bürokraten über Anträge aus einem entlegenen Dorf befinden, in dem es anscheinend niemand gibt, der oder die nicht irgendwelche Befähigungsprobleme hat, und damit Anrecht auf Unterstützung. Da kann nur ein Lokalaugenschein helfen. Schon die Anreise im wenig luxuriösen Dienstwagen erweist sich als leicht surreal, und als der Inspektor und seine beiden Mitarbeiter beim Bürgermeister erscheinen, treffen sie schon auf eine Figur, deren Behinderung man nur als merkwürdig bezeichnen kann. Ioana Mischie verwandelt Probleme der Augen und anderer Körperteile in fantastische Mischformen aus Mensch und Maschine, in einer Folter- und Wunderkammer. Ihr Film ist in den warmen Farben einer Provinzidylle gedreht und hält schließlich für die Donquichotterien hinterwäldlerischer Subversion noch eine Pointe bereit.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



