Auf immer und ewig | BRD 1986 | R+B: Christel Buschmann | K: Frank Brühne | M: Chris Rea | D: Eva Mattes, Werner Stocker, Teo Gostischa, Silke Wülfing, August Zirner, Ulrich Wildgruber | 97 min | OF | Auch dieser Film ist in Hamburg angesiedelt. Eva Mattes spielt Mo, eine junge Frau, die eine niederschmetternde Diagnose erhält. Sie will leben, und so zieht es sie wieder zu Tom, ihrer alten Liebe. Der weiß allerdings nicht, dass er der Vater ihres Sohnes ist. Werner Stocker als Tom – charismatisch, mit James Dean-Frisur und im ikonischen weißen T-Shirt – ist bei der neuen unerwarteten Begegnung wieder von Mo gefangen. Gemeinsam versuchen sie, ein letztes Mal glücklich zu sein. Wie ein Kommentar zum Film funktioniert der Soundtrack von Chris Rea, der auch den Titelsong komponiert hat. Die Szenen spielen überwiegend nachts, was der Stadt und den Figuren etwas Verlorenes gibt und sie der Realität enthebt. Die Kamera zeigt lange Blicke, die Schnitte sind unkonventionell, unerwartet, geredet wird wenig. Zur wahren tragischen Figur wird der neunjährige Sohn Benjamin. AUF IMMER UND EWIG ist eine Ode an die romantische Liebe, gezeichnet mit viel Empathie.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


