Amor pedestre (Liebe zu Fuß) | Italien 1914 | R+B+D: Marcel Fabre | 6 min | viragiert | OF | Der Komiker Marcel Fabre (Robinet) erzählt auf originelle Weise eine Liebes- und Eifersuchtsgeschichte im Stil des italienischen Futurismus: Er filmt alles aus der Perspektive der Füße. – Tagebuch einer Verlorenen | Deutschland 1929 | R: G.W. Pabst | B: Rudolf Leonhardt, nach dem Roman von Margarethe Böhme | K: Sepp Allgeier | D: Louise Brooks, Fritz Rasp, Joseph Rovensky, Vera Pawlowa, André Roanne, Arnold Korff, Valeska Gert | 108 min | OF | »Pabst bringt das Vaterhaus, das Erziehungshaus, das Freudenhaus. Die Familie ist spukig-grau, voll unheimlicher Macht, der Entjungferer ein böser Zufall. Die Erziehungsanstalt alsdann hat etwas Summarisches. Valeska Gert als grausame Gymnastiklehrerin, Engelmann als Vorsteher sind innerhalb der sadistischen Konvention stark und blitzend gezeichnet. Das Freudenhaus endlich mit der gutmütigen und zufriedenen Bordellmutter der Vera Pawlowa wirkt zärtlich, weich, verführerisch, als eine bessere, die einzige noch mögliche Welt. Louise Brooks geht in stummer Schönheit, erschrocken, trotzig, wartend, verwundert durch den Film, als das Mädchen, dem dies passiert. Großäugig, infantil, in entzückenden Kleidern.« (Ernst Blaß)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



