Amarcord | Italien 1973 | R: Federico Fellini | B: Federico Fellini, Tonino Guerra | K: Giuseppe Rotunno | M: Nino Rota | D: Bruno Zanin, Pupella Maggio, Armando Brancia, Nando Orfei, Peppino Ianigro | 123 min | OmU | »Amarcord« heißt im Dialekt der Emilia-Romagna »Ich erinnere mich«. Der Film ist eine impressionistische und liebevolle Ode an die Leiden der Pubertät in einer kleinen Stadt am Meer. Schauplatz ist ein italienischer Urlaubsort namens Borgo in den 1930er Jahren, als die Faschisten bereits die Macht hatten. Das in festgelegten Bahnen ablaufende Leben in der Provinz gibt auch die Form des Films vor, der das Leben im Ort im Laufe eines Jahres zeigt: die Alltagsprobleme, die Streiche pubertierender Teenager, Ehestreitigkeiten, die prägende Rolle der Kirche. Besonders wichtig ist das Dorfkino Fulgor, für Fellini eine »warme Kloake aller Laster«. AMARCORD entstand nach Karikaturen von Menschen, die Fellini als Kind gekannt hatte. Der Film wurde jedoch nicht in seiner Heimatstadt Rimini gedreht, sondern im Studio nachgebaut. Er war Fellinis letzter kommerzieller Erfolg.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



