Akmawa Minyeo (The Devil and the Beauty) | Südkorea 1969 | R: Lee Yong-min | B: Heo Heung | K: Hong Jong-mun | M: Jeong Yoon-joo | D: Lee Yea-chun, Oh Eun-I, Jang Dong-hee, Kim Seok-hun | 75 min | OmeU | 3-D | Der Kameramann Yong-min Lee, der Regisseur wurde, gilt als »der koreanische Mario Bava«, der mit geringen Mitteln stimmungsvolle Horrorfilme herzustellen wusste. AKMAWA MINYEO war sein einziger Film, den er mit einem selbst entwickelten zweistreifigen 3D-System drehte. Das koreanische Filmarchiv hat ihn in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München digital restauriert. Die Geschichte des düsteren Schwarzweißfilms erzählt von einem Professor, der seine verstorbene Frau in einem gläsernen Sarg künstlich am Leben hält. Dafür braucht er frisches Blut, das er ihr in nächtlichen Transfusionen zuführt. »Lee Yong-min war auf dem Weg zu stereoskopischem Ruhm, als Exzentriker mit einem Faible für extravagante Bilder, die seinen ohnehin schon surrealen Geschichten stets ein groteskes Etwas verliehen. THE DEVIL AND THE BEAUTY wurde seit seiner Erstveröffentlichung nur selten in seiner Originalfassung gezeigt und wurde nun mithilfe modernster digitaler Technologie rekonstruiert (oder besser gesagt: wiederbelebt), wodurch der Film endlich die ihm gebührende Bewunderung erfährt.« (Olaf Möller)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



