Sovetskaja elegija (Sowjetische Elegie)
Putešestvie v Sopot (Die Reise nach Sopot)

Filme der Perestrojka
Einführung: Iryna Marholina

Sovetskaja elegija (Sowjetische Elegie) | UdSSR 1989 | R+B: Aleksandr Sokurov | K: Aleksandr Burov | 37 min | OmU | »In einer Reihe von ›elegischen‹ Filmen meditiert Sokurov über die Vergänglichkeit. Der Film beginnt mit einem Gang über einen Friedhof und endet mit einem Blick auf einen müden Boris Jel’cin, der in einer Küche vor einem Mikrofon sitzt und schweigt, lange schweigt. Dazwischen ein kurzer Abriss zur Biografie Jel’cins und eine Ahnenreihe von Porträtaufnahmen bekannter und unbekannter Parteigrößen. Jegliche Dynamik des geschichtlichen Prozesses, Kern sozialistischer Utopie und ideologisches Begründungszentrum politischer Praxis, ist hier eliminiert. Jeder Name reißt einen Gedächtnishorizont persönlicher Lebensgeschichte, gesellschaftlicher Hoffnung und Enttäuschungen auf. SOVETSKAJA ELEGIJA – das Ende einer langen schmerzvollen Geschichte.« (Kurzfilmtage Oberhausen) – Putešestvie v Sopot (Die Reise nach Sopot) | Georg. SSR 1980 | R: Nana Jorjadze | B: Nana Jorjadze, Irakli Kvirikadze | K: Nikoloz Sukhishkighi | M: Teimuraz Bakuradze | D: Giorgi Dadiani, Omar Gvazalia | 27 min | OmU | Nana Jorjadze erzählt mit leichter Hand und komödiantischen Grundton eine Schelmengeschichte: Omar und Gogi, zwei Herumtreiber, verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Aktfotos. Der Umschlagplatz für diese erotischen Bilder sind Züge, durch die sie streifen, bis sie mal wieder verjagt werden. »DIE REISE NACH SOPOT: Das ist eine Utopie der großen weiten Welt, von der georgischen Provinz aus gesehen, die Wunschprojektion eines anderen Lebens – unübersehbar schon in der Art und Weise, wie die kurze Strandsequenz aus Sopot mit ihrem Strahlenden Sonnenlicht mit der regnerischen, grau verhangenen Tristesse des restlichen Films kontrastiert.« (Kurzfilmtage Oberhausen)

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg