Jean-Luc Godard<-- Münchner Stadtmuseum - Details

Sauve qui peut (la vie) (Rette sich, wer kann [das Leben])

Jean-Luc Godard

 

Sauve qui peut (la vie) (Rette sich, wer kann [das Leben]) | Frankreich 1981 | R: Jean-Luc Godard | B: Anne-Marie Miéville, Jean-Claude Carrière | K: Renato Berta, William Lubtchansky | M: Gabriel Yared | D: Isabelle Huppert, Jacques Dutronc, Nathalie Baye, Roland Amstutz, Cécile Tanner | 87 min | OmeU | In Cannes war der Film reserviert aufgenommen worden, erst beim französischen Kinostart im Herbst 1981 kam überraschend der Erfolg. Die Kunst der Prostitution, sehr viel krasser durchgespielt als in LE MÉPRIS, die Männer blödeln rum, die Frauen müssen sich anstrengen. Nathalie Baye kämpft auf ihrem Fahrrad gegen Godards Zeitlupen, Isabelle Huppert ist eine Nutte, der die Zuhälter klar machen, dass es selbstständig nicht gehen wird für sie – der einzige Bezug in diesem Film zum amerikanischen Krimi. Man muss schon wieder alles in einem Film unterbringen, die Geschichte der Amsel, die Landwirtschaft, den Buchdruck. Und in einem Hinterzimmer sitzt Marguerite Duras. »Das Kino ist Godards Umweg zu den Frauen«, schrieb Frieda Grafe, »über LE MÉPRIS hat der Kameramann Raoul Coutard gesagt: Das ist ein Brief an seine Frau Anna Karina, der den Produzenten eine Million Dollar kostet. So entstanden früher in Godards Filmen die mysteriösen und auch misogynen Frauenbilder. Heute versetzt er sich in die Frauen, er identifiziert sich eher mit ihnen, auch wenn der Mann zwischen ihnen, dem das Kapitel ›Die Angst‹ gewidmet ist, seinen Nachnamen trägt.«

 

Eintrittspreis 4 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


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