Norbert Przybilla (1953–1996) war als Fotograf und Video-Künstler in München, Regensburg und Berlin aktiv. Er verfolgte angewandte sowie künstlerische Arbeiten, in denen er u.a. queere Identitäten zum Thema machte. Einen Überblick über sein Schaffen und eine Einordnung seines Nachlasses in der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums finden Sie in dem Beitrag Im Fokus: Norbert Przybilla und das Münchner Stadtmuseum.

Queere Ikone: Robert Mapplethorpe

Im Jahr 1981 waren in Berlin und Frankfurt a. M. die ersten Einzelausstellungen des New Yorker Fotografen Robert Mapplethorpe (1946–1989) in Deutschland zu sehen.[1] Während er in den USA bereits eine Ikone der queeren Kunstszene geworden war, wurde er mit diesen Ausstellungen auch hierzulande zunehmend bekannt.[2] Das Cover des Katalogs der Ausstellung im Frankfurter Kunstverein zeigt ein Blumenstillleben Mapplethorpes: Sanft ausgeleuchtete Lilienblüten in formaler Strenge. Dies wirkt zunächst unverfänglich, birgt der Katalog und die Ausstellung für die deutsche Gesellschaft auch Provozierendes, wie Mapplethorpes Fotografien der homosexuellen Community der 1970er Jahre, explizite sexuelle Praktiken und Sadomaso- und Lederfetische. Die bewusst provokanten und radikalen Bilder brachten Motive in die Kunstwelt, die zuvor kaum als bildwürdig akzeptiert worden waren.[3] Damit beeinflusste Mapplethorpe viele spätere Künstler*innen und steigerte maßgeblich die Sichtbarkeit gleichgeschlechtlichen Begehrens in der Kunst, wofür queer-feministischer Aktivismus und gesellschaftliche Liberalisierungen ab Ende der 1960er Jahre die Grundlage gelegt hatten.[4]

Robert Mapplethorpe, Patrice NYC, 1977[1]

Die Frankfurter Mapplethorpe-Ausstellung war 1982 auch im Kunstverein München zu sehen;[5] bezeichnenderweise ein weiterer Kunstverein wie in Frankfurt a. M. und keine dezidierte Institution der Fotografie, die sich Ende der 1970er Jahre an verschiedenen Orten in Deutschland gerade erst als solche herausbildeten.[6] Wie die Fotografie im Allgemeinen wurden auch Mapplethorpes Bilder zu dieser Zeit in Galerien wenig verkauft und waren in institutionellen Sammlungen kaum vertreten.[7] Trotzdem zeichneten sich zunehmend, wie zuvor in den USA, in Europa und Deutschland Ausstellungen und Publikationen mit Darstellungen queeren Lebens und expliziter Nacktheit von Männern ab. Zu dieser Entwicklung trug im deutschsprachigen Raum maßgeblich der Kurator und Kunsthistoriker Peter Weiermair bei, der u.a. als Direktor des Frankfurter Kunstvereins viele Fotograf*innen männlicher Körperbilder erstmals in Deutschland ausstellte oder ihnen zu Publikationen verhalf.[8]

Es liegt nahe, dass Norbert Przybilla Mapplethorpes Münchner Ausstellung im Jahr 1982 gesehen und die aufkommenden Fotobücher wahrgenommen hat. Hatte Przybilla in seinen Studienarbeiten zwischen 1980 und 1982 hin und wieder motivische Andeutungen auf gleichgeschlechtliche Liebe gemacht, stellte er kurz nach seiner Ausbildung eine Arbeit her, die seine Bewunderung für Mapplethorpe kaum deutlicher ausdrücken könnte: Als hätte er eine von Mapplethorpes, häufig erotisierend aufgeladenen Lilienblüten gepflückt,[9] lässt Przybilla einen jungen Mann den lasziv geöffneten Mund und nackten Oberkörper mit einer Flüssigkeit übergießen, die aus einer ebensolchen Blüte tropft.

Norbert Przybillas Serie "Schwule Männer"

1985 begann Przybilla eine freie künstlerische Serie, die er nun selbstbewusst Schwule Männer betitelte. In dieser Serie stellte er queere Identitäten in den Fokus, indem er Freunde und Bekannte zu sich ins Fotostudio einlud, um Porträts und Akte von ihnen aufzunehmen. Auch wenn sich Przybillas Serie von der visuellen Drastik Mapplethorpes unterscheidet und stattdessen eine persönlichere und subtilere Ästhetik sucht, wird Mapplethorpes Vorbildfunktion für Przybilla weiterhin deutlich.

Przybilla sah seine Serie auch als Beitrag zur Emanzipation und zur Steigerung gesellschaftlicher Akzeptanz gleichgeschlechtlich liebender Männer. In einem undatierten Konzeptpapier im Nachlass des Fotografen formuliert Przybilla das Ziel von Schwule Männer: "Schwule zeigen sich so wie sie sind und sind damit schön und interessant. Stolz. Ein bisschen Denkmal setzen, glorifizieren, und über die Zielgruppe hinauswirken."[10] Zu Zeiten der HIV/AIDS-Epidemie und der damit verbundenen Stigmatisierung von Homosexualität war dies auch ein politisches Statement. Zu den politischen und gesellschaftlichen Kontexten lesen Sie auch Publikation und Rezeption Norbert Przybillas Serie "Schwule Männer".

Martin, 1985

Anders als das spontane Fotografieren an Ort und Stelle, bedeuten Studioaufnahmen für die Fotograf*innen üblicherweise gesteigerte Kontrollmöglichkeiten über das Bild. Für Schwule Männer hat Przybilla die Studiosituation allerdings bewusst auf das Nötigste reduziert und den Modellen Handlungsraum überlassen. Er gab einen grauen Hintergrund und einheitliches Licht vor, womit die Körper der Porträtierten ins Zentrum gestellt wurden. Dabei verzichtete Przybilla auf Anleiten von Posen oder hinzugefügte Requisiten. Hier ist das Fotostudio weniger Gestaltungsraum des Fotografen, sondern wird zum Schutzraum der Porträtierten, in dem sie sich in ein intimes Verhältnis zur Kamera begeben und ihre Persönlichkeiten frei entfalten können.

Primäres Interesse Przybillas ist das Spontane: "Meist nimmt es [das Modell] bestimmte Posen ein, die ihm vorteilhaft erscheinen", beschreibt Przybilla das Fotografieren im Studio. "Die hier gezeigten Bilder sind jedoch ZWISCHEN solchen Posen geschossen, in Übergangssituationen, in denen die Anspannung sich auflöst in einer spontanen, ganz natürlichen Geste."[11] Das Festhalten des Flüchtigen sieht er als konzeptuelle Analogie zu seiner vorangegangenen freien Arbeit Zwischenbilder – Materie in Bewegung. In dieser Arbeit stellte er Alltagsbegegnungen auf der Straße in bewusst bewegungsunscharfen Bildern dar. Lesen Sie dazu auch Im Fokus: Norbert Przybilla und das Münchner Stadtmuseum. In Schwule Männer ist das freie Agieren der Modelle vor allem eine Strategie der Authentifizierung. Veröffentlicht hat Przybilla die Werke stets mit Angaben zum Vornamen des Dargestellten und dem Aufnahmejahr, die das Persönliche unterstreichen. Zur Entstehung der Serie berichtet im Zoom-Interview der ehemalige Lebenspartner Martin Schwaiger, der bei vielen Arbeiten von Przybilla assistierte.

Bis auf wenige Ausnahmen bestehen die Bilder der Serie Schwule Männer aus Einzelporträts. Da Przybilla nicht mit professionellen Models arbeitete, unterscheiden sich die Ergebnisse entsprechend stark. Einige Aufnahmen bleiben nah am klassischen Porträt mit dem Fokus auf Gesicht oder Hände. Andere stellen den bekleideten oder nackten Körper und getragene Accessoires als Mittel des individuellen Ausdrucks heraus. Dabei entstehen visuell starke Bilder, die selbstermächtigend wirken und ein selbstsicheres Körpergefühl der Porträtierten anzeigen, während andere auch Schüchternheit oder Unsicherheiten der Personen spürbar werden lassen. Dazu gehören etwa ungelenke Haltungen oder Momente des Umziehens, die die Porträtierten für die Betrachter*innen individuell und nahbar wirken lassen.

Der queere Fotograf und bildende Künstler Francesco Giordano über die Serie "Schwule Männer"

Subtile Erotik

Zwischen den Posen

Norbert Przybilla, Adam, c. 1986[2]

Männerkörper in künstlerischen Kontexten

Die unterschiedliche Darstellung von Männern – als Objekte der erotischen Begierde einerseits und als unsichere Individuen andererseits – gliedert sich ein in einen allmählichen Wandel von Männerbildern in der Fotografie und Gesellschaft. Denn die als passiv aufgefasste Haltung des Begehrtwerdens ist in der patriarchalen Gesellschaft häufig mit Konstruktionen von Weiblichkeit assoziiert, während das Begehren mit Kontrolle verknüpft wird.[12] Mit Tendenzen der gesellschaftlichen Liberalisierung Ende der 1960er Jahre, trat vor allem in den USA ein vielfältigeres Männerbild in die künstlerische fotografische Aktdarstellung ein, das männlichen Körpern das Begehrtwerden erlaubte und sie auch abseits von tradierten Schönheitsidealen – wie dem athletischen und damit funktionalen Körper – oder heteronormativen Lebensentwürfen akzeptierte.[13]

Auch wenn seit Aufkommen der Fotografie unbekleidete Männer vor der Kamera standen, waren Männerakte lange "verborgene Bilder", wie Peter Weiermair sie 1987 in einer der ersten deutschsprachigen Anthologien zu diesem Thema nannte.[14] Homoerotisch gelesene Bilder wurden bis ins 20. Jahrhundert meistens inoffiziell vertrieben, da gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen in der Bundesrepublik Deutschland und in vielen weiteren europäischen Ländern bis Ende der 1960er Jahre unter Strafe standen.[15] Im 19. Jahrhundert stimulierten visuelle sexuelle Begierden vor allem Bilder, die in funktionalen Kontexten entstanden, aber erotisch gelesen werden können. Dazu zählen etwa Fotografien von Aktmodellen, die als Malereivorlagen dienten. Oder auch primär wissenschaftliche Fotografien, wie die physiologischen Bewegungsstudien von Eadweard Muybridge (1830–1904) gelangten ins erotische Interesse von Betrachter*innen.[16]

Große Verbreitung homoerotisch gelesener Bilder um 1900 gelang dem Fotografen Wilhelm von Gloeden (1856–1931). Er fotografierte vor allem junge Männer, die er vorzugsweise im sizilianischen Taormina traf und durch von ihm angeleiteten Posen oder Accessoires zu antikisch anmutenden Göttern inszenierte.[17] Dieses Aufgreifen von Ikonografien der Kunstgeschichte gliedert seine Bilder in den Bereich der Kunstfotografie und Antikenrezeption ein, was auch als Verschlüsselungsstrategie ihrer erotischen Gehalte diente, um mögliche Zensur zu umgehen.[18] Von Gloedens Männerakte fanden ab den 1890er Jahren internationale Anerkennung unter Fachkolleg*innen und in der Amateurfotografie.[19] Sie wurden etwa in den Zeitschriften Der Eigene oder Die Freundschaft publiziert, die im Kontext der Reform- und ersten Homosexuellenbewegungen Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen.[20]

Auch in den 1980er Jahren wurde Wilhelm von Gloeden anhand von Fotobänden in der queeren Community wahrgenommen, wie ein Sortimentskatalog der Münchner Buchhandlung Sodom, die sich an queere Kund*innen wandte, belegen kann.[21] Eine Serie von Norbert Przybilla, an der er nach Schwule Männer in den 1990er Jahren arbeitete, erinnert an die Antiken-Ästhetik von Gloedens. Lenkt der humorvolle Arbeitstitel Ragazzi mit Blumen den Blick gedanklich bereits nach Italien, zeigen die Männerdarstellungen dieser Serie Inszenierungen mit Blüten, die jenen von Gloedens ähneln. Diese Serie blieb unabgeschlossen und Przybilla hatte sie nicht ausgestellt. In seinem Nachlass in der Sammlung Fotografie ist diese in Form von Negativen und Polaroids erhalten.

Fotografie und queerer Aktivismus

Ein historisches Ereignis, das zu größerer Sichtbarkeit queeren Lebens in der Gesellschaft und der Fotografie führte, waren die sogenannten Stonewall-Proteste ab 1969 in New York. Das Auflehnen gegen homo- und transfeindliche Polizeigewalt entzündete engagierte Bewegungen, die nachhaltig die Rechte der LGBTQIA+-Communitys stärkten.[22] US-amerikanische Fotograf*innen wie Nan Goldin (*1953), Peter Hujar (1934–1987) oder Mark Morrisroe (1959–1989) zeigten mit großer Empathie und persönlicher Nähe die Realität und Verletzlichkeit queeren Lebens in New York der 1970er und 1980er Jahre. Dazu gehörten auch die Folgen der HIV/AIDS-Epidemie ab 1981, die Goldin oder Morrisroe, der wie Hujar, Mapplethorpe und viele weitere selbst an AIDS starb, schonungslos dokumentierten und damit die Fotografie als wichtiges Instrument des Aktivismus einsetzten.[23] In Deutschland waren und sind es etwa Jürgen Baldiga (1959–1993) oder Wolfgang Tillmans (*1968), die queere Communitys auf je persönliche Weise fotografierten. Sie gingen in den 1980er und 1990er Jahren in die Clubs der Londoner bzw. Berliner Subkultur, zeigten Freund*innen oder von der Gesellschaft marginalisierte Gruppen.

Norbert Przybilla war persönlich ein politisch engagierter Mensch, doch sind die Bilder der Serie Schwule Männer nicht direkt aktivistisch angelegt. Die Studiofotografie blendet einen situativen Kontext bewusst aus und lässt die Porträtierten für sich stehen. Er wendete die Disziplin des klassischen Porträts und Akts auf Communitys an, die in den 1980er Jahren von der Gesellschaft wenig akzeptiert worden waren, und bot den Dargestellten und Betrachter*innen eine Möglichkeit zur Identifikation an.

Großen Dank an Martin Schwaiger, Pia Singer, Dieter Hinrichs, Horst Middelhoff, Helmut Hein, Christian Döhring und Forum Queeres Archiv München e.V. für ihre wertvolle Hilfe bei der Recherche.

Endnoten

[1] Ausstellung Robert Mapplethorpe. »Black Males« und andere Arbeiten in der Berliner Galerie A. Nagel vom 17.1.–14.2.1981; Weiermair, Peter, Robert Mapplethorpe, Ausstellungskatalog Frankfurter Kunstverein, 10.4.–17.5.1981.

[2] Danto, Arthur C., “Auf Messer’s Schneide. Das photographische Werk von Robert Mapplethorpe“, in: Holborn, Mark and Levas, Dimitri (Hgg.), Robert Mapplethorpe. Die Grosse Monographie, London/ New York: Phaidon 1992, S. 311–342.

[3] Ellenzweig, Allen, The Homoerotic Photograph. Male Images from Durieu/Delacroix to Mapplethorpe, New York: Columbia University Press 1992, S. 127–140.

[4] Zum Einfluss der Stonewall-Proteste ab 1969 auf Kunst vgl. Katz, Jonathan D. (Hg.), About Face: Stonewall, Revolt, and new queer Art, Ausstellungskatalog Wrightwood 659 Chicago, New York: Monacelli Press 2024.

[5] https://www.kunstverein-muenchen.de/de/programm/ausstellungen/rueckblick/1982/gott-und-geisel-robert-mapplethorpe [Zugriff am 26. September 2024]

[6] Zur Institutionsgeschichte Fotografischer Sammlungen vgl.: Schürmann, Anja/ Yacavone, Kathrin (Hgg.), Die Fotografie und ihre Institutionen. Von der Lehrsammlung zum Bundesinstitut, Berlin: Reimer Verlag 2024 (in Vorbereitung).

[7] Zur Marktsituation Mapplethorpes Werken in den frühen Jahren, vgl. Maho, Jonathan, “An Oeuvre Shaped by the Buyers’ Tastes? The Impact of Compromises on the Reception of Robert Mapplethorpe’s Work”, in: Journal for Art Market Studies, 4, 2018, S. 1–13.

[8] Peter Weiermair gab 1981 etwa den ersten deutschsprachigen Katalog zu Peter Hujar heraus oder den eingangs erwähnten Katalog zur Mapplethorpe-Ausstellung im Frankfurter Kunstverein, die beide im 1969 von Weiermair gegründeten Verlag Allerheiligenpresse erschienen sind.

[9] Auch wenn sie zunächst unscheinbar wirken, stellt Mapplethorpe oft das Erotische der Blüten durch ihre arrangierte Erscheinung und Symbolik heraus, sodass sie im Zusammenhang mit seinen explizit erotischen Bildern gesehen werden können, vgl. Holborn, Mark (Hg.), Mapplethorpe Flora: The Complete Flowers, London: Phaidon 2024.

[10] Przybilla, Norbert, Zwischenbilanz: Schwule Männer, o.D., S. 1, Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums, Nachlass Norbert Przybilla.

[11] Przybilla, Norbert, Projekt: Schwule Männer, o.D., Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums, Nachlass Norbert Przybilla.

[12] Connell, Raewyn, Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten, Wiesbaden: Springer Fachmedien 2015.

[13] Vgl. Pardo, Alona (Hg.), Masculinities. Liberation Through Photography, Ausstellungskatalog Barbican Art Gallery, München/ London/ New York: Prestel Verlag 2020.

[14] Weiermair, Peter, Das verborgene Bild. Geschichte des männlichen Akts in der Fotografie des 19. und 20. Jahrhunderts, Wien: Ariadne Verlag 1987.

[15] Vgl. https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/180263/1994-homosexualitaet-nicht-mehr-strafbar/ [Zugriff am 26. September 2024].

[16] Wie Anm. 4, S. 11–15.

[17] Pohlmann, Ulrich, "Wilhelm von Gloedens sizilianisches Arkadien", in: Schirmer/Mosel (Hg.), Meister der Kamera – Wilhelm von Gloeden. Taormina, München/ Paris/ London: Schirmer/Mosel 1998, S. 5–25.

[18] Wie Anm. 4, S. 11–18.

[19] Vgl. wie Anm. 17, S. 21–25.

[20] Pohlmann, Ulrich, "Sehnsucht nach Arkadien", in: Ders. (Hg.), Wilhelm von Gloeden – Sehnsucht nach Arkadien, Ausstellungskatalog Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum, Berlin: Dirk Nishen Verlag 1987, S. 55–57. Im Erscheinen: Pohlmann, Ulrich, Toarmina. Photographien von Wilhelm von Gloeden, München: Schirmer/Mosel 2024.

[21] Buchhandlung Sodom (Hg.), Sortimentskatalog 1981/82, München: o.V 1981, S. 95.

[22] Weinberg, Jonathan, Art after Stonewall. 1969–1989, Ausstellungskatalog Columbus Museum of Art, New York: Rizzoli Electra 2019.

[23] Zur Bedeutung der Fotografie während der HIV/AIDS-Epidemie vgl. Rösener, Ringo, "Fotografie als engagierte Kunst – Queere Utopien während der HIV/AIDS-Krise", in: Journal of Cultural Management and Cultural Policy / Zeitschrift für Kulturmanagement und Kulturpolitik, Bd. 9., Nr. 1, 2023, S. 79–104.

Bildnachweis ausgewählter Objekte

[1] Robert Mapplethorpe, Patrice NYC, 1977, MAP 187 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission

[2] Norbert Przybilla, Adam, aus Serie: "Schwule Männer", um 1986, 29 x 23 cm (Bild) & 30,4 x 23,7 cm (Blatt), Inv.-Nr. FM-99/84.1.77, © Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Nachlass Norbert Przybilla

Über den Autor
Christopher Lützen ist Kunst- und Fotohistoriker und im Jahrgang 2023–2025 als Stipendiat im Programm Museumskurator*innen für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums tätig.

Datum der Veröffentlichung
27. November 2025


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