Walkabout

Alex Garland

Walkabout | Großbritannien, Australien 1971 | R: Nicolas Roeg | D: Edward Bond, nach dem Roman von Donald Payne | K: Nicolas Roeg | M: John Barry | Mit: Jen-ny Agutter, Lucien John, David Gulpilil | 100 min | OmU | »Ein kleiner schwarzer Käfer in der Wüste steht einsam am Anfang von WALKABOUT, ein VW-Käfer. Er hat schon die kleinen Szenen in der australischen Großstadt davor zusammengehalten, tauchte immer wieder an den Seiten und Ecken auf. Dann fährt der Vater in die Wüste und nimmt seine zwei Kinder mit, den kleinen Jungen und die etwa fünfzehnjährige Tochter, beide in ihren schwarzen Schuljacketts. Der Vater raschelt mit seinen geschäftlichen Papieren, die Tochter baut ein kleines Picknick im Sand auf, der Junge rennt herum und schießt mit einer Wasserpistole. Dann zieht auch der Vater eine Pistole hervor und schießt auf die beiden Kinder. Er will Schluss machen und die Kinder nicht allein zurücklassen in der Welt. Aber es reicht nur zum Selbstmord. Der Käfer geht in Flammen auf, und die Kinder bleiben verlassen in der Wüste zurück. Ein Ureinwohner hilft ihnen beim Überleben auf dem Weg zurück, er wurde von seinem Stamm für einen Initiationsritus in die Wüste geschickt, den titelgebenden Walk-about. Es war dieser Film, der dem Regisseur Nicolas Roeg 1971 die Türen bei den internationalen Produzenten geöffnet hat. Von WALKABOUT ging eine Verstörung aus, die ganz typisch ist für das Werk von Roeg. Mit seiner kühnen Montage hat er Raum und Zeit aus den Fugen gebracht, alle narrativen Zusammenhänge zerrissen, die Wirklichkeit fast ins Unerträgliche komprimiert.« (Fritz Göttler) Ein kleiner Bonus, eine Verneigung vor diesem Film: einem der Lieblingsfilme von Alex Garland, eine gute Gelegenheit, ihn wieder im Kino zu zeigen. »It‘s a Nicolas Roeg film. It‘s about some kids that are stranded in the Australian outback. It‘s virtuos filmmaking. It has one of the strangest unannounced or unanticipated scenes in any kind of film I‘ve ever seen. It can be really shocking, but it‘s also really touching and very sort of oddly charming. Every time I see it, it blows me away.« (Alex Garland)

Eintrittspreis 4 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

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Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch / Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
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