Häuser machen Menschen. Der Architekt Günter Behnisch
Frei Otto – Von Seifenblasen und Zelten

Olympia – Architektur und Kunst

Häuser machen Menschen. Der Architekt Günter Behnisch | Deutschland 1994 | R: Klaus Goldinger | K: Frank Arnold | 43 min | Das Stuttgarter Architekturbüro Behnisch & Partner gewann 1967 den Wettbewerb für die olympischen Sportstätten. Der Siegerentwurf stach gegenüber allen eingereichten, meist konventionellen Beiträgen hervor: »Was den ersten Preis von allen anderen unterscheidet, von den übrigen Preisträgern sowieso, aber auch von denen, die Preise hätten bekommen sollen, ist, dass er der Versuchung zu Monumentalität, der Verführung zu schwerer, ausdrucksstarker Architektur, durch eine konsequente Flucht in die Landschaft entgangen ist, in eine Landschaft allerdings, die noch gar nicht da ist, die erst noch geschaffen werden muss. Aber inspiriert wurde sie vom Schuttberg am Oberwiesenfeld, dessen Formation und Gestalt sie geschickt aufnehmen und weiterspiegeln wird.« (Peter M. Bode, SZ, 18.10.1967) Klaus Goldinger zeichnet in seinem Film die Grundpositionen des Architekten Günter Behnisch nach, der in Gebäuden wie Kindergärten, Schulen oder dem Bonner Bundestag nach dem Ideal einer »demokratischen Architektur« strebte.

Frei Otto – Von Seifenblasen und Zelten | Deutschland 2005 | R+B: Louis Saul | K: Hans Peter Fischer | Mit: Frei Otto, Thomas Herzog, Albert Speer jun., Zaha Hadid, Michael Dickson, Christoph Ingenhoven | 59 min | Der Entwurf von Behnisch & Partner für das Olympiastadion war auch aufgrund des Zeltdachs besonders, das auf Frei Ottos Konstruktion des Deutschen Pavillons für die Weltausstellung 1967 in Montréal basierte. Der Film von Louis Saul porträtiert den Architekten, der für seine leichten Bauweisen wie Segel- und Membrankonstruktionen berühmt wurde und sich schon in den 1950er Jahren für einen nachhaltigeren Umgang mit Baumaterial einsetzte. Frei Otto stellt einige seiner wichtigsten Bauten vor: Neben dem Münchner Olympiadach z. B. die »Gitterschale« der Multihalle in Mannheim, den Tuwaiq Palace in Riad, Saudi Arabien, oder die Forschungsgebäude für Architekturstudenten in Hooke Park, England.

Eintrittspreis 4 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

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Montags geschlossen

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Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag - Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag - Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

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