"What the City. Perspektiven unserer Stadt" bringt aktuelle relevante Themen und stadtgeschichtliche Hintergründe in einer Ausstellung zusammen. In zehn Kapiteln geht es unter anderem um Fragen zu Sicherheitspolitiken, den Kampf um Gleichberechtigung, den Hang zur Tradition oder die Kehrseite des Wachstums in der stetig wachsenden Stadt München.
In Kooperation mit der Monacensia, dem literarischen Gedächtnis der Stadt, lädt das Münchner Stadtmuseum nun sechs Münchner Autor*innen ein, die Ausstellung um ihre literarischen Perspektiven zu bereichern, zu erweitern oder zu kommentieren.
Lesung mit: Jan Geiger, Volha Hapeyeva und Elvira Steppacher
Moderation: Rebecca Faber (Monacensia)
Jan Geiger schreibt vor allem Texte fürs Theater, zusammen mit dem Netzwerk Münchener Texter*innen nährt er sich in "Panzer Wiese" der Rolle der Umwelt an und macht sie zur Protagonistin im Text. In seinem Projekt "Der Stein" verarbeitet Geiger seine Recherchen zur Verfolgung Homosexueller während des Nationalsozialismus und blickt auf die Erinnerungskultur, die damit zusammenhängt.
Die in Minsk geborene Volha Hapeyeva ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. In Ihren Werken beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität, Sprache, Heimat und Gender. Für ihren Kurztext "Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils" erhielt sie den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022. Vor Kurzem erschien ihr Buch "Wörterbuch einer Nomadin".
Seit 2019 arbeitet Elvira Steppacher als Prosa- und Lyrikautorin. Von August bis Dezember 2025 war sie Schreibresidentin der Monacensia. Während dieser Zeit beschäftigte sie sich unter dem Überthema "Mustererkennung" damit, wie literarische Strukturen entstehen und sich durchbrechen lassen.
Dauer: ca. 90 Minuten
Eintritt und Teilnahme frei / keine Anmeldung erforderlich / begrenzte Teilnehmendenzahl / Ort: in der Ausstellung "What the City" / Die Ausstellung ist barrierefrei. Sitzplätze sind begrenzt.
Die Literarischen Sonntage finden in Kooperation mit der Monacensia statt.


