Vorträge / Weiteres

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Mittwoch, 10. April 2019, 18:30 Uhr

Die Zeit, die bleibt

Konrad Wolf

Zu Gast: Ralf Schenk

 

 

Die Zeit, die bleibt

DDR 1985 | R: Lew Hohmann | B: Wolfgang Kohlhaase, Lew Hohmann, Christiane Mückenberger, Regine Sylvester | K: Christian Lehmann | M: Günther Fischer | 107 min | Drei Jahre nach dem frühen Tod Konrad Wolfs erinnern enge Wegbegleiter an den Regisseur und Präsidenten der Ost-Berliner Akademie der Künste. Mit ausführlichen Filmzitaten aus seinen DEFA-Filmen und spannendem dokumentarischen Material aus seiner Jugend im sowjetischen Exil, der Stalin-Ära und dem Zweiten Weltkrieg. Großen Raum nimmt die Erinnerung an ein Filmprojekt Konrad Wolfs ein, mit dem er sich am Ende seines Lebens beschäftigte: Die Troika, ein großer Spielfilm über Freundschaften aus der Zeit der Kindheit, die bis in die Gegenwart und rund um den Erdball nachverfolgt werden. Markus Wolf, der Bruder des Filmemachers und langjähriger Chef der DDR-Auslandsspionage, ließ sich von den Aufzeichnungen Konrad Wolfs zu dem Buch »Die Troika« inspirieren, mit dem er an seinen Bruder erinnert und dessen Wunsch nach Frieden und Völkerverständigung noch einmal untermauert. Kritische Textstellen zu Stalins Politik mussten 1985 aus dem Film herausgenommen werden.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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