24.02. – 06.03.2023
KUCKUCK Theaterfestival für Anfänge(r)
Erste sinnliche und künstlerische Begegnungen im Theaterraum können die Allerkleinsten zwischen null und fünf Jahren wieder beim "KUCKUCK Theaterfestival für Anfänge(r)" vom 24. Februar bis 6. März 23 machen. Fantasievolle Klang- und Materialerkundungen aus dem In- und Ausland laden zur spielerischen Entdeckung ein, mit der Familie oder mit der Kindertageseinrichtung.

31.03. – 07.07.2023
FORUM 055: Eli Singalovski. Sunbreakers
Wie in vielen anderen Ländern dominierten auch in der israelischen Architektur der 1950-70er-Jahre der Brutalismus und ein expressiver Umgang mit Sichtbeton. Heute werden zahlreiche der Bauten aus dieser Zeit von der Allgemeinheit kritisch oder geringschätzig betrachtet. Als Folge davon sind viele der Gebäude vom Abriss bedroht. Der israelische Fotograf und Medienkünstler Eli Singalovski hat es sich zur Aufgabe gemacht, die rohe Schönheit und den Formenreichtum dieser Bauten in Münchens Partnerstadt Be'er Sheva, in anderen Städten Israels aber auch weltweit fotografisch einzufangen. Der utopische Gründergeist, der sich beim Aufbau Israels mit der Betonästhetik verband, ist in seinen Fotografien allgegenwärtig.

Eli Singalovski ist von Januar bis März 2023 Stipendiat der Landeshauptstadt München.
Mit freundlicher Unterstützung von Artis

22.04.2023 – 07.01.2024
(K)ein Puppenheim. Alte Rollenspiele und neue Menschenbilder
Puppenstube, Jahrmarktsbude oder Panoptikum – Puppen üben eine große Anziehungskraft aus. Sie faszinieren nicht nur als figürliche Nachbildungen des Menschen, sondern auch als Verkörperung geheimer Wünsche, Ängste und Begierden. Zugleich sind sie als Spiegel der Gesellschaft und ihrer vielfältigen Rollenbilder in Geschichte und Gegenwart zu verstehen. Diese Ambivalenz spiegeln auch die Werke bildender Künstler*innen aus der Sammlung Goetz, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Puppe auseinandergesetzt haben, wider. In dieser interdisziplinären Zusammenstellung treten sie in einen Dialog mit der Sammlung Puppentheater / Schaustellerei des Münchner Stadtmuseums sowie mit historischen Fotografien. In einem abwechslungsreichen Parcours im Münchner Stadtmuseum sind mehr als 500 Werke von circa 50 Künstler*innen und Kunsthandwerker*innen zu sehen, darunter Filme von Kara Walker und Nathalie Djurberg, Fotografien von Cindy Sherman und Laurie Simmons sowie Skulpturen von Andreas Slominski und Thomas Schütte.
Die Ausstellung hinterfragt kritisch die Dauerausstellung Puppentheater / Schaustellerei, die von 1984 bis 2022 im Münchner Stadtmuseum zu sehen war. Deren Architektur wird durchbrochen, sodass neue Blickwinkel und Freiheiten entstehen – ein Blick in die Geschichte und Zukunft des Münchner Stadtmuseums zugleich.

05.07.2023 – 07.01.2024
München Displaced. Heimatlos nach 1945
München hat eine herausragende Bedeutung für die Geschichte von Menschen aus Osteuropa nach 1945. In der Ausstellung "München Displaced" widmet sich das Münchner Stadtmuseum dieser sehr heterogenen Gruppe der sogenannten Displaced Persons (DPs), während das Jüdische Museum parallel eine Sonderausstellung mit demselben Obertitel zu jüdischen DPs präsentiert.

Die Geschichte der DPs – ehemalige Zwangsarbeiter, politische KZ-Häftlinge, Kollaborateure und andere – ist bisher weitgehend unerforscht und unbekannt. Das Münchner Stadtmuseum nähert sich dieser erinnerungskulturellen Leerstelle, die für ganz Deutschland konstatiert werden kann, lokalgeschichtlich an. Die Ausstellung widmet sich zwei Schwerpunkten: Zum Thema Bildung werden neben den Lagerschulen verschiedene von Migrant*innen gegründete Bildungsinstitutionen wie z.B. die Tolstoi Bibliothek gezeigt, die den Willen zur Gestaltung des eigenen Schicksals zum Ausdruck bringen. Das zweite Thema macht nachvollziehbar, wie sich die in München gebliebenen Menschen mit dem neuen Rechtsstatus "Heimatlose Ausländer" in der neuen Siedlung Ludwigsfeld niederließen. Beide Schwerpunktthemen sind in einen Forschungsstand zur Münchner Topografie gebettet, der anhand von 40 Adressen der nicht-jüdischen DP-Geschichte einerseits die Relevanz des Themas und andererseits die erinnerungskulturellen Leerstellen verdeutlicht. Besucher*innen können ihr Wissen beitragen und zum Sammlungsaufbau beitragen.

Nach der Ausstellung "Radio Free Europe. Stimmen aus München im Kalten Krieg" stellen die beiden Sonderausstellungen "München Displaced" eine Fortsetzung des gemeinsamen Forschungs- und Sammlungsprojekts "Nachkriegszeit und Migration in München" dar.

16.06. – 06.08.2023
Sommer im Hof
2021 hat das Münchner Stadtmuseum seinen großen Innenhof mit dem eigenen Format „Sommer im Hof“ bespielt. 2023 folgt eine neue Auflage, bei dem neben einem musikalischen Programm mit 15 Konzerten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartner*innen abermals im Juli die „Internationalen Stummfilmtage“ des Filmmuseums, aber auch Vermittlungsformate wie das Offene Senioren Singen und ein Figurentheater-Wochenende den Bewohner*innen und Gästen Münchens Gelegenheit geben, mitten in der Stadt und unter freiem Himmel ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm im Sommer zu genießen.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Montags geschlossen

MittwochAbendGeöffnet!
Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20.00 Uhr geöffnet.

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag - Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag - Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-22370
Fax +49-(0)89-233-25033
E-Mail stadtmuseummuenchende
E-Mail filmmuseummuenchende

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-24150

Stadtcafé Tel. +49-(0)89-26 69 49