Um die Welt mit Violoncello und Gitarre

Mitmachkonzert für Kinder

Die Münchner Musikpädagogen Hanna Obermeier-Liebl (Gitarre) und Benedikt Breinl (Violoncello) gestalten eine musikalische Reise in die Klangwelten der Zupf- und Streichinstrumente. Dabei präsentieren sie Stücke aus aller Welt und verschiedenen Genres von Klassik bis Pop- und Filmmusik und vermitteln spielerisch das Violoncello und die Gitarre mit all ihren klanglichen und instrumentenbauspezifischen Besonderheiten. Das interaktive Lernspiel regt zum Mitmachen an und zum Schluss haben die Kinder die Möglichkeit, die Instrumente selbst auszuprobieren sowie mit Klang und Akustik zu experimentieren. Saiteninstrumente widerspiegeln verschiedene Zeiten und Musikkulturen der Welt. Die daraus entwickelten Erkenntnisse zum Klangverhalten sind unterschiedlich und gründen auf der jeweiligen Kultur. In Schwingung versetzt werden die Saiten durch Schlagen (Hackbrett und Hammerklavier) durch Zupfen (Laute, Gitarre, Zither oder Harfe), durch Streichen (Violine, Violoncello, Kontrabass) oder auch durch Anblasen (die Äolsharfe wird durch den Wind betrieben). Ob Pflanzenfaser, Darm, Rosshaar, Nylon oder Stahl – die Saiten sind aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Saiten in Schwingung zu versetzen und zu verstärken, wird auch am Beispiel des Stringonator präsentiert: ein Klangobjekt, das eigens für das Klang-Labor der Sammlung Musik von den Musikpädagogen Ardhi Engl und Roland Fritsch entwickelt und gebaut wurde. Der Stringonator kommt dabei erstmals öffentlich zur Aufführung und kann im Rahmen der Erstvorführung in allen Facetten unter Anleitung ausprobiert werden, um mechanische, optische und akustische Phänomene spielerisch zu begreifen.

Hanna Obermeier-Liebl studierte klassische Gitarre bei Susanne Schoeppe, Musikpädagogik, Kammermusik sowie Alte Musik im Fach Theorbe/Chitarrone an der Hochschule für Musik und Theater München. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Mitwirkung mit dem Chitarrone u.a. bei Opernproduktionen wie Zemire und Azor von Louis Spohr, Juditha triumphans und Orlando Furioso von Antonio Vivaldi am Stadttheater Passau sowie bei der Semi-Oper The Fairy Queen von Henry Purcell am Passionstheater Oberammergau. Seit ihrem Studium ist sie als Musikpädagogin im Fach klassische Gitarre tätig und legt in ihrer musikpädagogischen Arbeit besonderes Augenmerk auf fächerübergreifende Ensembleprojekte, um Kindern und Jugendlichen Teilhabe und Freude am gemeinsamen Musizieren und am kulturellen Leben zu ermöglichen. Sie arbeitet als Dozentin für Gitarre und Musik an der Caritas Don Bosco Fachakademie für Sozialpädagogik München. Sowohl mit der Gitarre als auch mit dem Chitarrone tritt sie regelmäßig in verschiedenen Kammermusikbesetzungen auf. Hanna Obermeier-Liebl ist Gründungsmitglied des Trios „Tre Fiamme“.

Benedikt Breinl studierte Musikpädagogik und Musikwissenschaft in den Hauptfächern Violoncello, Klavier und Gesang an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2005 ist er als Musikpädagoge im Fach Violoncello an der Musikschule Vaterstetten e.V. tätig. Ein Schwerpunkt seiner Unterrichtstätigkeit liegt im gemeinsamen Musizieren. Dafür gründete er an der Musikschule das Violoncello-Ensemble Cellistico, mit dem er in Projektphasen mit bis zu elf Violoncellist*innen Werke verschiedener Musikstile erarbeitet. Die Auswahl der Stücke geht dabei von Werken der Klassik über Filmmusik bis hin zu Jazz und Pop. So wurden u.a. die Festliche Hymne aus der Tondichtung Finlandia von Jean Sibelius, Over the Rainbow von Harold Arlen aus dem Musicalfilm Der Zauberer von Oz, Summertime aus der Oper Porgy and Bess von George Gershwin und Eleanor Rigby von den Beatles vor Publikum aufgeführt. Rege Konzerttätigkeit als Orchester- und Kammermusiker in verschiedenen Ensembles, außerdem auch in Pop- und Jazz-Combos, hier auch mit Gitarre und E-Bass.

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Für Kinder im Grundschulalter

Konzertticket: 4 €, erm. 2 €


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