Sommer im Hof

Von 9. Juli bis 12. September veranstaltet das Münchner Stadtmuseum mit „Sommer im Hof“ ein umfangreiches und sehr vielseitiges Kulturprogramm in seinem Innenhof.

Es beginnt mit dem KUCKUCK-Festival für die Allerkleinsten zwischen null und fünf Jahren von 9. bis 19. Juli. Parallel startet am 9. Juli das Konzertprogramm, das mit Klassik, Singer-Songwritern, Reggae, Elektronischer Musik, Jazz, moderner Volksmusik und Kinderkonzerten sehr breit gefächert ist und auch vom Bezirksausschuss Altstadt/Lehel unterstützt wird. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung "Nachts. Clubkultur in München" vom 24. Juli bis 1. August bringt in Kooperation mit TAMTAM Künstler*innen und Bands verschiedenster Genres auf die Bühne, die vom Tag in die Nacht führen. Im August (04.-22.08.) zeigt das Filmmuseum bei den Internationalen Stummfilmtagen Stummfilme mit Livemusik.

Ab dem 25. August wird das Konzertprogramm fortgesetzt. Münchner Live- und Independent-Clubs bespielen im Rahmen des Kultursommers in der Stadt die Bühne. In Kooperation mit dem Theater & Wirtshaus im Fraunhofer bringt zwischen dem 1. und 12. September moderne Volksmusik den Innenhof des Münchner Stadtmuseums zum Klingen.

Ein Ferienprogramm für Familien und Kinder rundet den „Sommer im Hof“ des Münchner Stadtmuseums ab.

Hier finden Sie weitere wichtige Hinweise zum Open-Air-Kulturprogramm „Sommer im Hof“.

Gefahren der Großstadt-Straße

Internationale Stummfilmtage
Live-Musik: Masako Ohta

Achtung, Achtung. Klettermaxe
Deutschland 1926 | 3 min | Farbe: viragiert | Zwischentitel: deutsch

Mit dem Fremdenwagen durch München
Deutschland 1929 | Darsteller: Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Josef Rankl | 16 min | Farbe: schwarzweiß | Zwischentitel: deutsch

Gefahren der Großstadt-Straße
Deutschland 1924 | R+B+Kamera: Toni Attenberger | 67 min | Farbe: viragiert | Zwischentitel: deutsch und französisch

Musikbegleitung: Masako Ohta (präpariertes Klavier)

Drei vom Filmmuseum restaurierte Filme aus: Ein von der Emelka (Münchener Lichtspiel Kunst = MLK) produzierter Werbefilm, der in dadaistischer Manier mit Elementen des Detektiv- und Sensationsfilms spielt. Die Rekonstruktion einer Bühnennummer von Karl Valentin, der als Fremdenführer durch München führt, in die er Filmelemente und Motive seiner Postkartensammlung einbezog. Und ein in München hergestellter kurioser Instruktionsfilm, der anhand dokumentarischer Aufnahmen, nachgestellter Szenen und kleiner fiktiver Episoden über Zustände auf den Straßen, Verkehrsregeln, Verbrechertum und die Einsätze der Ordnungsmächte zu informieren. Dabei entstand ein erstaunlich unterhaltsames Werk, das heute als Dokument des Alltagslebens im München der 1920er von unschätzbarem Wert ist. Trotz seines starken lokalen Bezugs fand der Film schon seinerzeit weit über München hinaus Verbreitung und wurde sogar im Ausland gezeigt. Die Rekonstruktion des Films stützt sich auf eine fast vollständige, zweisprachige Nitro-Filmkopie aus der Sammlung der Cinémathèque suisse, die durch Teile von Fragmenten der deutschen Originalfassung aus den Sammlungen des Stadtarchivs der Landeshauptstadt München und des Filmmuseums München ergänzt wurden.

Dieser unter Mitwirkung von Münchener Polizeibeamten in München hergestellte Film, dessen Aufnahmen im Stadtinnern, besonders am Marienplatz, wiederholt im letzten Sommer die Sensation des Publikums bildeten, und der wegen der ausgedehnten Teilnahme der Münchener Bevölkerung in der Statisterie längst mit Spannung erwartet wurde, will zunächst nur belehren und warnen, aber er unterhält zugleich, ja er fesselt auch, namentlich im zweiten Teil. Der Nachteil, der dadurch entsteht, dass hierzu veranlagte Beschauer des Films in die Technik des Taschendiebstahls, des Gruppendiebstahls usw. ausführlich eingeweiht werden, wird dadurch wieder aufgehoben, dass das Publikum zugleich vor ihnen gewarnt und über die Gegenmaßnahmen der Polizei belehrt wird.

(Hans Spielhofer, in: Süddeutsche Filmzeitung, 13.2.1925)

Eintrittspreise 6 € (5 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

Tickets

Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Montags geschlossen

MittwochAbendGeöffnet!
Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20.00 Uhr geöffnet.

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag - Sonntag 19.00 Uhr
Bei Überlänge andere Uhrzeiten

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-22370
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