Veranstaltungen & Filme

SHARED STORIES of Bosnia-Herzegovina, Germany and Rwanda

Musiktheater-Performance – Live-Mitschnitt aus Kigali vom 1.10.2021

Veranstaltung mit Videoprojektion der Performance aus dem Kigali Genocide Memorial Center und anschließender Diskussion mit Konstantin Dupelius (künstlerischer Leiter, The Grey Stories e.V., Ludwigsburg) und Hope Azeda (Regisseurin Mashirika Performing Arts and Media Company, Kigali/Ruanda).

Ein Video der Veranstaltung wird im Nachgang unter balkanet.de abrufbar sein.

Moderation: Aylin Romey & Asmir Šabić (BalkaNET e.V.)

In den 1990er Jahren erschütterten die Konflikte in Ruanda und auf dem Balkan die Welt. Die historischen, politischen und kulturellen Hintergründe sind sehr unterschiedlich. Dennoch haben sie viel gemeinsam: Neben der zeitlichen Parallele gab es in beiden Ländern eine Politik der Ethnisierung, gesellschaftlichen Spaltung und Segregation ganzer Bevölkerungsgruppen. Diese Strategien gipfelten schließlich in beiden Ländern im Genozid.

Die Spuren der Ereignisse sind bis heute tief in die Gesellschaften eingewoben – nicht nur in Bosnien und Ruanda, sondern weltweit. Tausende von Flüchtlingen aus Bosnien-Herzegowina und aus Ruanda erreichten damals unter anderem auch Deutschland. Viele von ihnen blieben, um in der Diaspora eine neue, bessere Zukunft zu finden. Völkermord und Krieg sind vorbei, aber die Spannungen halten bis heute an und werfen viele Fragen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf: Bosnien, das ewig geteilte Land? Ruanda, das Land der beispielhaften Versöhnung? Deutschland, das Land friedlicher Koexistenz?

SHARED STORIES ist eine Koproduktion von The Grey Stories (Ludwigsburg, Deutschland), Mashirika Performing Arts and Media Company (Kigali, Ruanda) und Sarajevo Kriegstheater / SARTR (Sarajevo, Bosnien-Herzegowina), die sich mit den Traumata von Krieg, Segregation und Diaspora auseinandersetzt. Es ist die erste Zusammenarbeit von Künstler*innen aus den drei beteiligten Ländern und feierte am 30.9.2021 dank der Förderung durch den Fonds für darstellende Künste im Rahmen des Neustart Kultur Programms Premiere im Kigali Genocide Memorial Centre, Ruanda.

Ort: Im Studio des Münchner Stadtmuseums und online ab Sonntag, 24. Oktober auf balkanet.de
Teilnahme kostenfrei

Eine Veranstaltung der Reihe Ming(R)a Talk von BalkaNET e.V. in Kooperation mit der Galerie Einwand des Münchner Stadtmuseums mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

Mehr zu BalkaNET unter balkanet.de
Video zur aktuellen Ausstellung UN-Ebenbild in der Galerie Einwand youtube.com/watch?v=O0-FV6d1VnA

 


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Montags geschlossen

MittwochAbendGeöffnet!
Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20.00 Uhr geöffnet.

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag - Sonntag 19.00 Uhr
Bei Überlänge andere Uhrzeiten

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-22370
Fax +49-(0)89-233-25033
E-Mail stadtmuseummuenchende
E-Mail filmmuseummuenchende

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-24150

Stadtcafé Tel. +49-(0)89-26 69 49