Veranstaltungen & Filme

Das Grabmal einer großen Liebe

Internationale Stummfilmtage
Musikbegleitung: Stephen Horne (Klavier, Flöte, Akkordeon)

Shiraz – Das Grabmal einer großen Liebe
Indien 1928 | Regie: Franz Osten | Drehbuch:
William A. Burton, nach dem Stück von  Niranjan Pal
 | Kamera: Emil Schünemann, Henry Harris | Darsteller:
 Himanshu Rai, Charu Roy, Seeta Devi, Enakshi Rama Rao, Maya Devi, Profulla Kumar | 107 min | Farbe:
 schwarzweiß | Zwischentitel: englisch mit deutschen Untertiteln

Musikbegleitung: Stephen Horne (Klavier, Flöte, Akkordeon)

Drei große Spielfilme hat der Münchner Filmemachers Franz Osten mit unvorstellbarem Aufwand in den 1920er Jahren in Indien gedreht, die als Meilenstein in der Geschichte des indischen Kinos gelten. Die Werbeanzeigen für SHIRAZ protzten damit dass 50.000 Statisten, 300 Kamele, sieben Elefanten sowie das gesamte Heer von Jaipur mitgewirkt hätten. Der Film erzählt in eindrucksvollen Bildern eine alte Legende, die zum Bau des Taj Mahal, des weltberühmten Wahrzeichens endet. Das British Film Institute hat den Film ausgehend vom Kameranegativ aufwändig digital restauriert, sodass er all seine Pracht wieder entfalten kann.

Die Bilder des Films zeigen die Schönheit der Formen, die würdig ist, einer ganzen Welt verkündet zu werden. Die Handlung erzählt von der unglücklichen Liebe eines Töpfers, der erblindet, als die unnahbare Geliebte stirbt. Er gibt seiner Liebe Ausdruck in dem Entwurf eines Grabmals, das der königliche Witwer ausführen lässt. Dem Regisseur Franz Osten waren durch den Stoff die äußeren Formen seiner Regieführung vorgeschrieben. Er musste die Technik in Einklang bringen mit dem religiösen Unterton der Handlung. Es durfte kein schillerndes Märchen werden, sondern eine würdig vorgetragene Kunde von der Kultur eines alten und klugen Volkes. Die Operateure Schünemann und Harris fangen Indiens Märchenwelt in der Kamera auf. Fotografieren seine strahlenden Paläste, die schmucküberladenen Elefanten, die wiegenden Kamelkarawanen, das Gewimmel der Märkte, den zwingenden, packenden Eindruck betender Massen.

(Georg Herzberg, in: Film-Kurier, 21.12.1928)

 

 

Eintrittspreise 6 € (5 € für Mitglieder des MFZ). Die Kasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Es gibt keinen Vorverkauf. Reservierungen sind online über den Shop des Stadtmuseums möglich. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


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