Sonderausstellungen
Vorschau

07.02. – 14.06.2020
Vorbilder / Nachbilder
Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Auswahl von circa 230 Originalfotografien aus dem Archiv der Universität der Künste Berlin, den ehemaligen Bildvorlagen- und Modellsammlungen, die innerhalb Deutschlands einzigartig sind. Diese dienten an Vorgängereinrichtungen, der Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule Berlins, die dem Kunstgewerbe-Museum angeschlossen war, als Muster und Lehrmittel. Die Bestände umfassen 25.000 Fotografien, die von namhaften Fotografen stammen: die Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Ludwig Belitski (Sammlung Minutoli), Karl Blossfeldt, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Jakob August Lorent, Guglielmo Marconi, Albrecht Meydenbauer, James Robertson, Henry Peach Robinson und Giorgio Sommer, um nur einige Namen zu nennen. Daneben haben sich gegenständliche Lehrmittel zum Pflanzenstudium, nämlich Bronze-Plastiken und Herbarien, erhalten, die unter der Ägide Moritz Meurers angefertigt wurden. Zeichnungen und andere künstlerische Studien ergänzen die Lehrmittel. Diese Bestände wurden in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt aufgearbeitet und erschlossen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Archiv der UdK Berlin und wird anschließend im Museum für Fotografie in Berlin gezeigt


07. – 15.03.2020
13. Münchner Bücherschau junior
Mehr als 5.000 Bücher und Kindermedien für die ganze Familie präsentiert die Münchner Bücherschau junior täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr bei freiem Eintritt.
Das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm bietet Workshops rund ums Buch, Exkursionen und viele Autorenlesungen aus spannenden Krimis, interessanten Sachbüchern und illustrierten Bilderbüchern.
www.muenchner-buecherschau-junior.de


29.05. – 13.09.2020
Welt im Umbruch. Malerei und Fotografie der 20er Jahre – Von Otto Dix bis August Sander
"Die 1920er Jahre waren eine Zeit der Extreme und Gegensätze, voller Hoffnung und Elend, Licht und Schatten. Im Dialog zwischen Malerei und Fotografie beleuchtet die Ausstellung eine Zeit, die künstlerisch voller Innovationen steckte und in der sich zugleich Vorboten des kulturellen Niedergangs im Nationalsozialismus mehrten. Die moderne Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit in der Malerei und des Neuen Sehens in der Fotografie strebt eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe des Bildgegenstands an. Die Ausstellung spürt diesem künstlerischen Dialog erstmals in Porträts mit besonderem Fokus auf Akt und Selbstbildnisse, Stadtansichten, Stillleben, Darstellungen von Industrie und Technik sowie politischen Collagen nach. Neben den circa 220 Fotografien, Gemälden und Grafiken werden auch die wichtigsten Fotopublikationen der Zeit  sowie ausgewählte Filme der künstlerischen Avantgarde zu sehen sein. Die Werke der Ausstellung stammen von Aenne Biermann, Erwin Blumenfeld, Otto Dix, Hugo Erfurth, Carl Grossberg, Florence Henri, Hannah Höch, Karl Hubbuch, Germaine Krull, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Walter Peterhans, Max Radler, August Sander, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Scholz, Sasha Stone, Umbo u.a.
In Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum Hamburg.


17.07. – 27.09.2020
FORUM 051: Jonathan Danko Kielkowski – unbounded
“Schönheit verleitet die Menschen zum Hinschauen“, sagte der US-Amerikanische Fotokünstler und Dokumentarfotograf Richard Misrach. Auch der Fotograf Jonathan Danko Kielkowski (geb. 1988) transformiert seine Bilddokumente zu Kunstwerken. Seine Sujets sind vergessene und verlassene Orte menschlicher Geschichte. Ohne journalistische Anklage dokumentieren die Bilder Spuren menschlichen Eingriffs in die Natur und deren Ausbeutung. Beispielhaft dafür stehen seine Fotografien von dem 2012 vor der ligurischen Küste havarierten Kreuzfahrtschiff Costa Concordia. Dem Nürnberger Fotografen gelang es schwimmend das Wrack kurz vor dessen Ende zu fotografieren. Die aktuelle Arbeit und Buchpublikation von Kielkowski beschäftigt sich mit Pyramiden, einer ehemaligen sowjetischen Bergbaustadt auf Spitzbergen. Bizarr-morbide Landschaftsaufnahmen zeigen zeitgeschichtliche Dokumente gescheiterter technologischer Zukunftsvisionen.