Sonderausstellungen
Vorschau

21.09.2018 – 29.12.2019
Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln
München war und ist Einwanderungsstadt. Das Münchner Stadtmuseum und das Stadtarchiv München erforschen seit 2015 gemeinsam die Geschichte und Gegenwart Münchens aus dieser Perspektive. Ergebnisse und Einsichten des Projekts „Migration bewegt die Stadt“ finden nun einen prominenten Platz im Münchner Stadtmuseum. In unserer Dauerausstellung „Typisch München!“ knüpfen neue Elemente an und zeigen auf, wie stark München von Migration geprägt ist. Dabei werden die Chronologie und die Sehgewohnheiten der Dauerausstellung gebrochen und zugleich fragend kommentiert: Welche Perspektivenwechsel müssen vorgenommen werden, um die Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft zu erzählen? Welche Objekte erzählen uns davon? Und wie wird Migrationsgeschichte zu einer gemeinsamen Erzählung der Stadtgesellschaft?


05.10.2018 – 20.01.2019
FORUM 047: Elizaveta Porodina – Smoke and Mirrors
Die in München lebende Künstlerin Elizaveta Porodina (geb. 1987 in Moskau) hat sich längst als Modefotografin international einen Namen gemacht hat. In ihrer ersten Museumspräsentation zeigt sie neue Bilder, die sich zwischen atmosphärischen Porträts, Mode und Dokumentarfotografie bewegen, stilistisch aber auch vom Surrealismus beeinflusst sind. Ähnlich wie Helmut Newton, der neben lrving Penn und Gordon Parks zu ihren Vorbildern zählt, erzählen ihre Fotografien dank Porodinas filmischer Inszenierungen immer eine Geschichte. Ihr gelingen farbenfrohe Fantasie-Szenerien oder dramatische Schwarzweiß-Motive. Klassische Bildgenres sind ihr nicht wichtig, vielmehr geht es ihr "um die Beziehung zwischen Menschen, um die Vision, diese großartigen Dimensionen sichtbar zu machen, letztendlich geht es nur um Liebe."


17.10. – 28.10. 2018
Internationales Figurentheaterfestival „MIT_GEFÜHL“
Unter dem Titel „MIT_GEFÜHL“ wird das internationale Figurentheaterfestival 2018 Figurentheater als Theater für alle Sinne vorstellen und verstärkt Installationen und partizipative Formate zeigen. Damit verbunden soll das Thema Inklusion im Fokus stehen. Neben Inszenierungen, die Behinderung auf ganz unterschiedliche Weise thematisieren, wird sich das Festival mit Workshops und Gesprächen auch bewusst um Zuschauer mit Behinderung bemühen. Das Programm mit ca. 20 internationalen Inszenierungen richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Weitere Spielorte sind u.a. die Schauburg, die Pasinger Fabrik und das HochX.


18.10.2018 – 27.01.2019
wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren im Dialog mit der Sammlung Puppentheater
Eine Gegenüberstellung, ein Familientreffen, eine Audienz bei den Idolen. Der Figurenspieler Frank Soehnle hat in der Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums jede Menge Inspirationsquellen wiedergefunden, aber auch Verwandte, Urahnen und Doppelgänger seiner eigenen Figuren. Zu Themen wie Himmel & Hölle, Abnormitäten, Schatten, Auflösung, Totentanz und Totenkonferenz, die auch immer wieder auf Soehnles Bühne zu sehen sind, entstehen auf 200 Quadratmetern sinnliche Dialogräume zwischen Exponaten der Sammlung und Figuren aus verschiedenen Inszenierungen Frank Soehnles von 1991 bis heute.


30.11.2018 - 31.03.2019
LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.


15.03. – 28.07.2019
Die fabelhafte Kunst des Carl Strathmann (1866-1939)
Die Kunst Carl Strathmanns ist skurril, bizarr, originell, in jedem Fall entzieht sie sich weitläufigen Kategorisierungen. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Jugendstilkünstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Salonbildern und kunstgewerblichen Entwürfen. Im Münchner Stadtmuseum befindet sich sein künstlerischer Nachlaß, der alle Aspekte seines Œuvres abdeckt. Unter anderem finden sich hier auch zahlreiche seiner (Haupt-)Werke, die allgemein als verschollen oder zerstört gelten. Diese Ausstellung bietet die Gelegenheit mit Carl Strathmann eine besonders aufregende Künstlerpersönlichkeit Münchens um 1900 zu entdecken und sich von seiner Kunst faszinieren zu lassen.