Willy Zielke

Eine Werkschau

Willy Zielke ist ein bedeutender Fotograf der Neuen Sachlichkeit, Kameramann (u.a. für Leni Riefenstahl) und Filmregisseur avantgardistischer NS-Filme, dessen eigene zentrale Werke dennoch durch die NS-Machthaber verboten werden. Geboren am 18. September 1902 in Łódź, im russisch verwalteten Kongress-Polen, zieht seine Familie 1912 ins russische Georgien nach Tbilissi. Nach dem Abitur beginnt Zielke 1919 eine Ausbildung zum Eisenbahningenieur an der Universität Taschkent, die sein späteres filmisches Hauptwerk DAS STAHLTIER (1935) über die Reichsbahn befördert. Russische Kunst und Kultur, insbesondere der gegenstandslose russische Konstruktivismus, ist nach eigener Aussage prägend für ihn gewesen. 1921 übersiedelt er nach München, um ein Studium der Fotografie aufzunehmen. 1921 bis 1926 Studium und 1928 bis 1934 Lehrtätigkeit an der Bayrischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen, wo er die Fortgeschrittenen des zweiten und dritten Lehrjahrs unterrichtet. Zielke entwickelt sich zu einem versierten Fotografen, mit gekonnter Lichtführung, gebauten Bildern, denkbar vereinfachter Komposition.

Zum PDF mit dem gesamten Text von Thomas Tode, allen Spielterminen und Filminformationen (09. bis 11. November 2021)

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