leere Kinostuhlreihen aus rotem Stoff von hinten

Rob Houwer

Das Bild der frühen Jahre

1937 wurde der Filmemacher Rob Houwer in der Kleinstadt Hoogeveen, unweit der deutsch-niederländischen Grenze geboren. Der Vater war Westfriese, Germanist und Direktor der dortigen Oberschule, die viel jüngere, künstlerisch veranlagte Mutter gebürtige Wienerin. Der Großvater, Kleinunternehmer, war vom neuen Medium Film fasziniert. Er holte sich einen Filmprojektor ins Städtchen und machte seine Drogerie zum Kino für ein staunendes Publikum. Jener Opa starb jung, kurz vor der Geburt von Enkel Rob, vererbte dem aber genetisch offenbar die eigene Filmbegeisterung. Der musisch begabte Rob Houwer war bereits mit 12 Jahren fanatischer Schmalfilmer und Fotograf. Außerdem spielte er sonntags oft die große Orgel in einer kleinen Kirche. Nach dem Abitur zog er 1956 als 18-Jähriger nach München, um in der Landeshauptstadt am DIFF, dem Deutschen Institut für Film und Fernsehen (Vorläufer der Hochschule für Fernsehen und Film, HFF), Regie, Dramaturgie und Kamera zu studieren. Das DIFF war vom lediglich fünf Jahre älteren Eberhard Hauff im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums gegründet worden und wurde von ihm geführt. Hier machte Rob Houwer seinen Abschluss, wie im Jahr davor schon Kameramann Jost Vacano, der dann später auch für die Rob Houwer Film drehte. Parallel studierte Rob Philosophie und Theaterwissenschaften an der Münchner Universität. Um die Studiengebühren bezahlen und seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, schrieb er für Filmmagazine und trat als Pianist in einem Nachtlokal auf. Im damals noch urigen Freistaat Bayern wurde Rob Houwer rasch sesshaft und wohnte fast durchgehend in München-Schwabing. Heimat ist dort, wo der Mensch sich aus eigener Entscheidung fest verwurzelt. Rob Houwer aber fühlte sich in Bayern und München gleich zuhause, wurde Teil des einzigartigen Mikrokosmos – und bekam aus zwei Ehen fünf Kinder. Zugezogen aus einem Land, das über Jahrhunderte mit dem Freistaat Bayern verbunden war, erlebte er viele gute und erfolgreiche Jahre in München.

Weiter im Text von Vanilla Houwer und zum Programm der Filmreihe (18. Mai - 03. Juli 2022)

 

 

 

 

PDF des Programmhefts

Zum aktuellen Spielplan


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Montags geschlossen

MittwochAbendGeöffnet!
Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20.00 Uhr geöffnet.

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag - Freitag 19.00 Uhr
Samstag 17.00 Uhr und 20.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-22370
Fax +49-(0)89-233-25033
E-Mail stadtmuseummuenchende
E-Mail filmmuseummuenchende

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-24150

Stadtcafé Tel. +49-(0)89-26 69 49