Online-Sommerprogramm

"Best of" Jürgen Reble / Dagmar Knöpfel / Nicolas Humbert & Friends

Von Mitte Juli bis zum 12. September 2021 bietet Filmmuseum München Online eine Auswahl von Filmen aus den Retrospektiven der vergangenen Monate. Mehr Informationen zu den einzelnen Filmen finden Sie dort.
Der Zugang ist kostenfrei.

JÜRGEN REBLE (geb. 1956 in Düsseldorf) war von 1979 bis 1989 zusammen mit Jochen Lempert und Jochen Müller Mitglied des Filmkollektivs Schmelzdahin. Er widmet seine Arbeit der Manipulierung der Filmemulsion mit biologischen und chemischen Mitteln. Seit 1992 arbeitet er mit dem Klangkünstler Thomas Köner in verschiedenen Performances zusammen. 1997 - 2003 begleitete er die Konzerte von Porter Ricks mit speziellen visuellen Arangements. 1997 erhielt er ein Stipendium des Kunstfond Bonn. Reble ist als Filmalchemist bekannt, denn er sucht das besondere Merkmal des Bildes. Die willkürliche Manipulierung mit chemischen und biologischen Prozessen hat als Ergebnis einen Sturm von nicht linearen Bildern, die sich rings um die Abstraktion, die Form und die Farbe konzentrieren.

Chemical Intervention in (Film) History
2019 – von Jürgen Reble – Format: Digital – Länge: 57 Minuten
Teil 1: Die Illusion der Bewegung
Teil 2: Filme der Brüder Lumière
Teil 3: A Trip Down Market Street

Rumpelstilzchen
1989 – von Jürgen Reble – Format: 16mm – Länge: 14 Minuten
Feuerland ist abgebrannt
1986 – von Schmelzdahin – Format: Super8 – Länge: 6 Minuten
Filmgespräch mit Jürgen Reble
DE 2021 | 120 min | Stefan Drößler (Filmmuseum) unterhält sich mit dem „Filmalchemisten“ über seine filmischen Experimente. Mit beispielhaften Filmausschnitten.

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DAGMAR KNÖPFEL (geboren 1956 in Heilbronn) studierte an der LMU München Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie und Soziologie, bevor sie 1988 ihr Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) begann. Seit 1989 arbeitet sie als Autorin, Regisseurin und Produzentin.

Brigitta
Deutschland 1994 | Regie+Drehbuch: Dagmar Knöpfel, nach der Novelle von Adalbert Stifter | Kamera: Miklós Gurbän | Musik: Lajos Wohner, Tibor Thüringer | Besetzung: Éva Igó, Carl Achleitner, Tamás Jordán, Klaus Händl, Zoltán Gera | 78 Minuten | OmU | In der Mitte des 19. Jahrhunderts macht sich ein junger Maler auf den Weg, seinen Freund, den Major István Murai, in Ungarn zu besuchen. Dabei eröffnet sich ihm ein völlig neues Leben.

Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern
DE 2005 | Regie+Drehbuch: Dagmar Knöpfel, nach der Erzählung „Drei letzte Briefe“ von Božena Němcová | Kamera: Jan Malíř | Musik: Aleš Březina | Besetzung: Corinna Harfouch, Bolek Polívka, Petr Forman, Ondřej Vetchý, Anna Polívková | 112 min | Kurz vor ihrem Tod schreibt die berühmte tschechische Schriftstellerin Božena Němcová noch drei Briefe, die den Blick auf ihre Welt freigeben.

Ein Abend in der Stadt
DE 1988 | Regie + Drehbuch: Dagmar Knöpfel | Kamera: Frank Heinig | Besetzung: Dorothea Gädeke, Daniel Venedey, Jutta Becker, Heinz Keller, Willi Johanns | 29 min | Ein fast wortloser Film, der einer Studentin durch ihren Tag in München folgt:

Filmgespräch mit Dagmar Knöpfel
DE 2021 | 60 min | Claudia Engelhardt (Filmmuseum) unterhält sich mit der Regisseurin, Autorin und Produzentin Dagmar Knöpfel über ihre Dokumentar- und Spielfilme und die besonderen Herausforderungen als Frau und Künstlerin im kommerziellen Filmgeschäft.

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NICOLAS HUMBERT (geb. 1958 in München): 1982-87 Studium an der HFF München. 1985 Mitbegründer der Filmemacher Kooperative „Der Andere Blick“, 1987 Gründung der Produktion „CineNomad“ zusammen mit Werner Penzel. Seit 1987 Tätigkeit als unabhängiger Regisseur, Produzent und Autor.
SIMONE FÜRBRINGER (geb. 1957 in Basel): 1977-1980 Studium der Pädagogik. 1981-1986 Lehrerin an Hilfs- und Sonderschulen, Arbeit als freie Journalistin und Fotografin. Akrobatin und Musikerin in Zirkusprojekten. Reisen. 1987-1993 Studium an der Filmhochschule München. Seit 1993 freie Filmemacherin und Cutterin, lebt in Basel und München.
WERNER PENZEL (geb.1950): In den 1970er Jahren Reisen in Nordafrika, Südamerika, Indien, Japan; Studium an der HFF München, 1986 Gründung der Produktionsfirma „CineNomad“ zusammen mit Nicolas Humbert, 2009 Übersiedelung nach Japan, Gründung der Kooperative „Nomadomura“, freier Künstler und Filmemacher.

Middle Of The Moment
Ein Kinogedicht über das nomadische Leben | 1995 – Drehbuch und Regie: Nicolas Humbert & Werner Penzel – Kamera: Chilinski – Schnitt: Gisela Castronari, Nicolas Humbert, Werner Penzel – Musik: Fred Frith – Mit: Robert Lax, Aghali ag Rhissa, Johann le Guillerm, Sandra M’Bow, Mutu walat Rhabidine, Amoumoun – Format: 35mm – Länge: 80 Minuten

Fragments d‘ici
2002 – Drehbuch und Regie: Nicolas Humbert & Werner Penzel – Schnitt: Simone Fuürbringer – Musik: Fred Frith & Chris Cutler – Mit: Johann le Guillerm – Format: Video – Lange: 18 Minuten

Gespräch mit Nicolas Humbert
Ein am 12. Februar 2021 im Kinosaal des Filmmuseums aufgezeichnetes Live-Gespräch zwischen Stefan Drößler (Filmmuseum) und Nicolas Humbert. (Länge: 90 Minuten)


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

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Montags geschlossen

MittwochAbendGeöffnet!
Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20.00 Uhr geöffnet.

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag - Sonntag 19.00 Uhr
Bei Überlänge andere Uhrzeiten

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U-Bahn Station Sendlinger Tor
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