leere Kinostuhlreihen aus rotem Stoff von hinten

Mel Brooks

Mel Brooks

Das Lachen als Lebensretter

Er ist ein großer Kenner und Sammler edler französischer Weine. Er war 40 Jahre lang mit Anne Bancroft verheiratet, einem der elegantesten Film- und Bühnenstars. Er zählt zum sehr kleinen Kreis der EGOTs, die mit den vier höchsten Preisen für Fernsehen, Tonträger, Film und Bühne ausgezeichnet wurden – Emmy, Grammy, Oscar und Tony. Bestimmende Elemente seiner Komik sind Furzwitze, Kotzwitze, Peniswitze. Mel Brooks ist eine der prägnantesten und einflussreichsten Figuren des amerikanischen Unterhaltungskanons. Seine Arbeit als Drehbuchautor, Regisseur, Produzent, Schauspieler und Komponist zeichnet sich durch eine unverwechselbare Verbindung von Parodie, Genre-Dekonstruktion und Rohheit aus, in der Tabubrüche ästhetisch produktiv gemacht werden: Lächerlichmachen als kritische Technik, Slapstick als Mittel der Erkenntnis und subversiver Witz als Form kultureller Selbstverortung.

Er selbst sagt dazu: »If your enemy is laughing, how can he bludgeon you to death?« – Wie will dich dein Feind erschlagen, während er lacht? Mel Brooks am Set von THE PRODUCERS Am 28. Juni 1926 kam er in Brooklyn als Melvin James Kaminsky zur Welt, der letzte von vier Söhnen einer osteuropäisch-jüdischen Einwandererfamilie. Sein Vater Max starb schon zwei Jahre später an Tuberkulose, die damals viele Opfer forderte. Seine Mutter Kate war sein erster Fan. Antisemitischen Beschimpfungen durch Nachbarskinder trat er mit scharfem, beißendem Witz entgegen. Im Krieg war er in der US Army in Europa im Einsatz, trat aber auch schon vor Truppen mit Imitationen bekannter Komiker auf. Das Kriegsende erlebte er in Deutschland, in Baumholder. In der Nachkriegszeit war er Unterhalter in Clubs und Hotels des Borscht Belt, die auf jüdische Klientel ausgerichtet waren, trat sogar als Sänger auf und schrieb Gags für Varieté und Radio.

Weiter im Text von Christoph Michel und zum pdf der Filmreihe

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Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg