En Passant – Ortszeit München
Kittelfilme 1976

Open Scene

Hans Albrecht Lusznat zu Gast im Filmmuseum

Die Aufnahmen zum Filmessay En Passant – Ortszeit München entstanden von 1990 bis 2000 an den unterschiedlichsten Orten der Stadt, wir begegnen Menschen in zwei Dutzend Berufen: Uhrmacher, Lehrerin, Kapuzinermönch, Fremdenführerin, Fernsehtechniker, Bürstenbinderin, Filmvorführer, Altenpflegerin, Bäcker… Der Film strukturiert die Begegnungen zu einem Tagesablauf, und bei allen spielt das Verhältnis zur Zeit eine Rolle.

En Passant – Ortszeit München hatte vor 25 Jahren Premiere, erhielt im Jahr darauf beim DOK.fest München den Förderpreis des Filmfernsehfonds Bayern und ist heute selber ein Zeitdokument, das das Münchner Leben in einer Form eingefangen hat, die heute stellenweise weit entrückt scheint, dann wieder ganz aktuell ist.
»Morgens, mittags, abends, nachts – En Passant ist in München gedreht, zeigt die Stadt, ihre Menschen, oben und unten, bekannte und unbekannte Orte. Hauptbahnhof, Großmarkthalle, Olympiaturm, Mittlerer Ring, die Börse, ein Altersheim, die Trabrennbahn, Zahnärzte, Rundfunkmoderatoren, Eisenbahner, eine Leichenbergung, eine Taufe, die Eröffnung der Handwerksmesse, einen Ball im Deutschen Theater – das gewöhnliche Leben, das Kommen und Gehen: Zeit im Fluss.« (Hermann Barth)
Ergänzt wird En Passant durch den Kurzfilm Kittelfilme 1976, der sich in 15 minutenschnellen Episoden mit der Bedeutung des weißen Kittels auseinandersetzt. Der Kittel signalisiert Autorität, Sachverstand, Kompetenz und definiert augenblicklich ein Macht- und Abhängigkeitsverhältnis.
Der Filmemacher und Kameramann Hans Albrecht Lusznat wird bei der Veranstaltung anwesend sein.

En Passant – Ortszeit München | Deutschland 2001 | Regie: Thomas Koerner | Buch: Thomas Koerner, Hans Albrecht Lusznat | Kamera: Hans Albrecht Lusznat | Musik: Otto Lechner, Max Nagl | 89 min |OF

Kittelfilme 1976 | BRD 1976 | Regie: Jürgen Heckmanns | Kamera: Hans Albrecht Lusznat | Musik: Gruppe Dillmun, Ulrich Bauer, Thomas Bogenberger, Bernhard Jell, Rainer Jell | Besetzung: Günther Berthold, Katie Dill, Franz Marischka, Cinzia TH Torrini, Gabriela Zerhau | 13 min | OF

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 18.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg