Moromeții (The Moromete Family)
Moromeții 2 (The Moromete Family 2 – On the Edge of Time)

Rumänisches Filmfestival
Einführung: Bert Rebhandl

Moromeții (The Moromete Family) | Rumänien 1987 | R+B: Stere Gulea, nach dem Roman »Moromeții – Vol. I« von Marin Preda | K: Vivi Drăgan Vasile | M: Cornelia Tăutu | D: Victor Rebengiuc, Luminița Gheorghiu, Gina Patrichi, Dorel Vișan, Mitică Popescu, Petre Gheorghiu, Florin Zamfirescu | 140 min | OmeU – Moromeții 2 (The Moromete Family 2 – On the Edge of Time) | Rumänien 2018 | R+B: Stere Gulea, nach den Romanen »Moromeții – Vol. II« und »Viața ca o pradă« (Das Leben als Beute) von Marin Preda | K: Vivi Drăgan Vasile | S: Alexandra Gulea | M: Vasile Șirli | D: Horaţiu Mălăele, Iosif Paştina, Dana Dogaru, Oana Pellea, Răzvan Vasilescu, Gheorghe Visu, Andi Vasluianu, Ioana Bugarin | 108 min | OmeU | Der Roman »Moromeții« von Marin Preda (zwei Bände, 1955/1967) ist zentral für das Selbstverständnis des neueren Rumänien. Er erzählt von einer Bauernfamilie, die aus ihrer »natürlichen« Existenz herausgerissen und zunehmend in die größere Geschichte des 20. Jahrhunderts verwickelt wird. 1987 brachte Stere Gulea die erste Adaption heraus, die trotz der kommunistischen Zensur dem Buch weitgehend folgen konnte – über die 1930er Jahre herrschte ein ideologischer Konsens, der erst nach der Revolution aufbrach. 2018 folgte eine ganze Generation später eine Fortsetzung, die sich auch der davor tabuisierten Durchsetzung der kommunistischen Ideologie widmen konnte, und in Niculae, dem Sohn der Moromete-Familie mit seinen literarischen Neigungen, eine individualistische Gegenfigur fand. Die ersten beiden Moromeții-Filme stehen heute für zwei Kulturen: das künstlerische Rumänien, das zum Ceaușescu-Regime zumindest innerlich eine gewisse Distanz hielt, und das neue Rumänien, das sich im 21. Jahrhundert auf eine Geschichtserzählung zu einigen versucht, in der sich die Nation gut repräsentiert fühlen kann.

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 17.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg