MALINA
Deutschland / Österreich 1991 | Regie: Werner Schroeter | Drehbuch: Elfriede Jelinek, nach dem Roman von Ingeborg Bachmann | Kamera: Elfi Mikesch | Musik: Giacomo Manzoni | Produktion: Thomas Kuchenreuther | Besetzung: Isabelle Huppert, Mathieu Carrière, Can Togay, Fritz Schwediwy, Isolde Barth | 125 min | Deutsche OF
Eine namenlose Autorin lebt seit Jahren mit einem Mann namens Malina in einer Wiener Wohnung zusammen. Während die Beziehung schicksalshafte, aber platonische Züge besitzt, stürzt eine kurze, unglückliche Liaison mit dem jungen Ungarn Ivan die Schriftstellerin in eine tiefe Krise. Die Realität tritt zunehmend zurück und verschwindet hinter ihren eigenen Träumen. Auch die Beziehung zu Malina wird zunehmend ambivalent; er wird ihr Retter und Dämon zugleich. Werner Schroeter zerlegt den Roman in Bilder und Szenen, Worte und Sätze, die „losgelöst von alltäglichen Erfahrungswerten den Zerfall eines jeden Sinns umschreiben. Schroeter stilisiert die Bilder mit einer im Kino selten erlebten Radikalität.“ (Lexikon des int. Films).
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



