Gibbi Westgermany | BRD 1980 | R+B: Christel Buschmann | D: Jörg Pfennigwerth, Eva-Maria Hagen, Kiev Stingl, Eric Burdon, Rosalia di Kulessa, Martin Kippenberger | K: Frank Brühne | M: Paul Millns | 88 min | OF | Gibbi Westgermany nennt sich ein ehemaliger Seemann im Mick-Jagger-Look – Lederjacke über nacktem Oberkörper –, der heimatlos über den Hamburger Kiez streift, in Christel Buschmanns Debütfilm. Sein Anlaufpunkt ist ein Imbiss auf St. Pauli, den seine Mutter betreibt. Doch ein sicherer Hafen ist dieser nicht. Dominik Graf schrieb zur DVD-Veröffentlichung des Films 2024 eine begeisterte Kritik: »Wie glücklich man dann doch ist, wenn man einen Film aus Deutschland lieben kann. [...] Die Mutter, der Sohn, ›Mamma Leone‹, ein nervensägender Jukeboxhit, den man sich damals nie und nimmer als echten Liebessong hätte vorstellen können – was hat er hier für eine Wucht! Er trifft zwischen den beiden Hauptfiguren (von Anfang an) den richtigen Ton, der Sehnsucht, die sie jeder vor sich versteckt gehalten hatten. « (FAS, 28.07.2024)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


