Ghasideyeh gave sefid (Ballade von der weißen Kuh)

Iranische Klassiker

Ghasideyeh gave sefid (Ballade von der weißen Kuh) | Iran 2020 | R: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha | B: Mehrdad Kouroshniya, Behtash Sanaeeha, Maryam Moghaddam | K: Amin Jafari | D: Maryam Moghaddam, Alireza Sanifar, Pourya Rahimisam, Avin Purraoufi, Farid Ghobadi, Lili Farhadpour | 105 min | OmU | »Minas Leben gerät aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihr Ehemann Babak zu Unrecht des Verbrechens angeklagt war, für das er hingerichtet wurde. Die Bürokratie entschuldigt sich für den Justizirrtum und stellt eine finanzielle Entschädigung in Aussicht. Als Akt der Selbstachtung und ihrer gehörlosen Tochter zuliebe nimmt Mina (gespielt von Maryam Moghadam selbst) den leisen Kampf gegen einen von Zynismus geprägten Apparat auf. Gerade als das Geld knapp wird, taucht ein Unbekannter namens Reza auf. Er behauptet, Schulden bei Babak gehabt zu haben, die er jetzt begleichen möchte. Mina reagiert zunächst zurückhaltend, doch schließlich lässt sie Reza in ihr Leben. Sie ahnt nicht, dass ein Geheimnis sie beide aneinanderbindet. Schuld und Sühne – ein klassisches iranisches Filmsujet, das Behtash Sanaeeha und Maryam Moghaddam meisterhaft und als Kino der kleinen, präzisen Gesten und Räume inszenieren.« (Berlinale) »Mit seinen unerbittlichen Plot­points ist BALLADE VON DER WEISSEN KUH auch als Filmerlebnis eine Herausforderung. Man kann kaum mitansehen, was der Protagonistin widerfährt, und nur mit Mühe die aufgefahrene Gott-ist-gerecht-Argumentation aushalten. (…) BALLADE VON DER WEISSEN KUH reiht sich so auch in höchst provozierende Filme der letzten Kinomonate ein: Während Julia Ducournaus TITANE ein physisches Kino bis zur Schmerzgrenze zeigte und Leos Carax’ ANNETTE ästhetische Gewohnheiten zum Wanken brachte, stellt BALLADE VON DER WEISSEN KUH jetzt das ganze moralische Wertesystem auf die Probe.« (Dunja Bialas)

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 18.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg