Comatogen | Rumänien 2025 | R: Igor Cobileanski | B: Igor Cobileanski, Alin Boeru | K: Cristian Gugu | M: Adrian Stavian | D: Daniela Nane, Theodor Şoptelea, Andrei Aradits, Ada Lupu, Gheorghe Visu, Ionuţ Cornilă, Vlad Brumaru | 105 min | OmeU | Eine Geschichte aus vier Perspektiven. Alina ist eine geschätzte Krankenschwester in einem Krankenhaus, in das eines Tages ein sehr reicher Mann, ein Kunstmagnat, eingeliefert wird. Er liegt nach einem Schlaganfall im Koma. Bei einem Klassentreffen sieht Alina Pavel wieder, den sie in jungen Jahren verschmäht hat. Nun beginnt sie eine Beziehung zu dem Immobilienmakler, der auch einen Job für Alinas nichtsnutzigen Sohn Radu hat. Als es im Büro zu einem Diebstahl kommt, fliegt Radus Doppelleben auf, und die ganze Struktur der heutigen rumänischen Gesellschaft wird durchsichtig. Denn Igor Cobileanski erzählt nicht so sehr nach dem Vorbild von Akira Kurosawas Klassiker RASHOMON von der Relativität der Wahrheit. Er nutzt die Blickwinkel der vier Figuren (die vierte ist Mihaela, die Tochter des Oligarchen) dazu, ein Geflecht aus Interessen, Abhängigkeiten und Privilegien offenzulegen, das einen negativen Befund für das neue Rumänien nahelegt: Geld regiert die Welt, und selbst die Integrität von Alina ist davor nicht gefeit.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.



