Baghé sangui (Der steinerne Garten)
Piremard va bagh-e sangi'ash (Der alte Mann und sein Steingarten)

Iranische Klassiker
Zu Gast: Parviz Kimiavi

Baghé sangui (Der steinerne Garten) | Iran 1976 | R: Parviz Kimiavi | B: Mohammad Reza Aslani, Parviz Kimiavi | K: Fereydon Ghovanlou | D: Darvich Khan | 81 min | OmU | In beiden Filmen geht es um dasselbe Sujet: Der taubstumme Hirte Darvich Khan beschließt mitten in der Wüste einen Garten aus hunderten vertrockneten Bäumen anzulegen. Tausende von großen und kleinen Steinen befestigt er als Schmuck an den Ästen und widmet den Rest seines Lebens der Erweiterung und dem Schutz dieser geheimnisvollen Sammlung. Der erste Film über den Garten und seinen Erbauer – der Kimiavi 1976 den Silbernen Bären einbrachte – ist eine Mischung aus Fiktion und Dokumentarfilm. Der reale Darvich Khan und seine Familie sind eingebettet in eine fiktiv anmutende Erzählung über die Entstehung des Gartens. – Piremard va bagh-e sangi‘ash (Der alte Mann und sein Steingarten) | Iran 2004 | R+K: Parviz Kimiavi | B: Ahmad Reza Ahmadi | M: Payman Yazdani | D: Darvich Khan | 52 min | OmU | »Dreißig Jahre nach meinem Spielfilm DER STEINGARTEN kehrte ich zurück, um einen Dokumentarfilm über den Steingarten und seinen Erbauer Darvich Khan zu drehen. Er erkannte mich sofort, umarmte mich und begann zu schluchzen. Ich erfuhr, dass es in seiner Familie eine Tragödie gegeben hatte: Sein jüngster Sohn und seine Frau waren drei Jahre zuvor gestorben. Sie hatten beide im ersten Film DER STEINGARTEN mitgespielt. Abgesehen von diesem Familiendrama hatte er miterlebt, wie sein Garten nach der Revolution von den örtlichen Behörden verändert und verunstaltet wurde. Die bunten Bänder hat man entfernt, die die Dorfbewohner um die Äste gebunden hatten. Sie hatten gehofft, dass durch diese Geste ihre Wünsche in Erfüllung gehen würden. Darvich Khan hatte einen mystischen Traum gehabt und Gott hatte ihn dazu gebracht, diesen wunderbaren Garten zu bauen. Während im ersten Film Darvich Khans Traum der Ursprung des Gartens war, ist es im zweiten Film ein Meteor, der vom Himmel gefallen ist…!« (Parviz Kimiavi)

Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.


Besuchsinformation

Öffnungszeiten

Interimsausstellung “What the City. Perspektiven unserer Stadt” im historischen Zeughaus
Dienstag–Sonntag 11.00-19.00 Uhr
Eintritt frei

Filmmuseum – Vorstellungen
Dienstag / Mittwoch 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr
Freitag / Samstag 18.00 Uhr und 21.00 Uhr
Sonntag 18.00 Uhr

Das restliche Museum ist aufgrund der Generalsanierung aktuell geschlossen.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S/U-Bahn Station Marienplatz
U-Bahn Station Sendlinger Tor
Bus 52/62 Haltestelle St.-Jakobs-Platz

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Tel. +49-(0)89-233-722370
E-Mail stadtmuseum(at)muenchen.de
E-Mail filmmuseum(at)muenchen.de

Kinokasse Tel. +49-(0)89-233-724150

Informationen zur Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg