Sonderausstellungen
Vorschau

05.10.2018 – 20.01.2019
FORUM 047: Elizaveta Porodina – Smoke and Mirrors
Die in München lebende Künstlerin Elizaveta Porodina (geb. 1987 in Moskau) hat sich längst als Modefotografin international einen Namen gemacht hat. In ihrer ersten Museumspräsentation zeigt sie neue Bilder, die sich zwischen atmosphärischen Porträts, Mode und Dokumentarfotografie bewegen, stilistisch aber auch vom Surrealismus beeinflusst sind. Ähnlich wie Helmut Newton, der neben lrving Penn und Gordon Parks zu ihren Vorbildern zählt, erzählen ihre Fotografien dank Porodinas filmischer Inszenierungen immer eine Geschichte. Ihr gelingen farbenfrohe Fantasie-Szenerien oder dramatische Schwarzweiß-Motive. Klassische Bildgenres sind ihr nicht wichtig, vielmehr geht es ihr "um die Beziehung zwischen Menschen, um die Vision, diese großartigen Dimensionen sichtbar zu machen, letztendlich geht es nur um Liebe."


17.10. – 28.10. 2018
Internationales Figurentheaterfestival „mit:gefühl“
Unter dem Titel „mit:gefühl“ wird das internationale Figurentheaterfestival 2018 Figurentheater als Theater für alle Sinne vorstellen und verstärkt Installationen und partizipative Formate zeigen. Damit verbunden soll das Thema Inklusion im Fokus stehen. Neben Inszenierungen, die Behinderung auf ganz unterschiedliche Weise thematisieren, wird sich das Festival mit Workshops und Gesprächen auch bewusst um Zuschauer mit Behinderung bemühen. Das Programm mit ca. 20 internationalen Inszenierungen richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Weitere Spielorte sind u.a. die Schauburg, die Pasinger Fabrik und das HochX.


18.10.2018 – 27.01.2019
wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren im Dialog mit der Sammlung Puppentheater
Eine Gegenüberstellung, ein Familientreffen, eine Audienz bei den Idolen. Der Figurenspieler Frank Soehnle hat in der Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums jede Menge Inspirationsquellen wiedergefunden, aber auch Verwandte, Urahnen und Doppelgänger seiner eigenen Figuren. Zu Themen wie Himmel & Hölle, Abnormitäten, Schatten, Auflösung, Totentanz und Totenkonferenz, die auch immer wieder auf Soehnles Bühne zu sehen sind, entstehen auf 200 Quadratmetern sinnliche Dialogräume zwischen Exponaten der Sammlung und Figuren aus verschiedenen Inszenierungen Frank Soehnles von 1991 bis heute.


19.10.2018 – 17.03.2019
Migration bewegt die Stadt Projekteinblicke IV: Nema problema!?
Нема проблема!? Nuk ka problem!? Нема проблем!? Brez problema!?
München und die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten

München war und ist, allein durch seine geographische Lage, ein besonderer Ort für die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten. Nicht nur die Grill-Restaurants sind schon seit den 1960er Jahren fester Bestandteil der Stadtkultur. Ob im Sport, im Arbeitsalltag oder in der Clubkultur – in allen Bereichen der Stadt hat die Zuwanderung aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens ganz selbstverständlich ihre Spuren hinterlassen. Das 50-jährige Jubiläum des deutsch-jugoslawischen Anwerbeakommens ist für das Münchner Stadtmuseum der Anlass auf die Geschichte der Zuwanderung aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten zurückzublicken. In einem neuen Ausstellungsmodul werden Objekte präsentiert, die mit dieser bewegten Geschichte zusammenhängen. Die gezeigten Exponate wurden von Münchner_innen mit Migrationshintergrund oder ihren Vereinen erworben. / Eintritt frei


30.11.2018 - 31.03.2019
LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.


15.03. – 28.07.2019
Die fabelhafte Kunst des Carl Strathmann (1866-1939)
Die Kunst Carl Strathmanns ist skurril, bizarr, originell, in jedem Fall entzieht sie sich weitläufigen Kategorisierungen. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Jugendstilkünstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Salonbildern und kunstgewerblichen Entwürfen. Im Münchner Stadtmuseum befindet sich sein künstlerischer Nachlaß, der alle Aspekte seines Œuvres abdeckt. Unter anderem finden sich hier auch zahlreiche seiner (Haupt-)Werke, die allgemein als verschollen oder zerstört gelten. Diese Ausstellung bietet die Gelegenheit mit Carl Strathmann eine besonders aufregende Künstlerpersönlichkeit Münchens um 1900 zu entdecken und sich von seiner Kunst faszinieren zu lassen.


18.10.2019 – Juni 2020
READY TO GO! – Schuhe bewegen
Die Ausstellung beleuchtet zuerst Fußbekleidung als Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungs- mittel unter kulturhistorischen und soziologischen Aspekten: die Beispiele reichen vom fragmentierten mittelalterlichen Kinderschuh bis zum aktuellen Schuhwerk eines Geflüchteten. Im zweiten Teil mutiert der Schuh zum Statussymbol und kann als Machtsymbol oder als Zeichen einer Gruppenzugehörigkeit dienen. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik gipfelt in den High Heels einer Drag Queen. Als Fetisch lässt der Schuh im dritten Teil Sammler-herzen höher schlagen. Der Pump als typisch weibliches Geschlechtermerkmal dient als Mittel der Verführung und kann ebenso wie der Schnürstiefel als übersteigertes Reizobjekt und Folter-instrument Lust und Pein bereiten. Im Namen der Erotik wird der weibliche Fuß zum Lotusfuß verstümmelt und der Hallux Valgus gefördert. Die vielfältige Sammlung veranschaulicht emotional aufgeladene Themenbereiche, die anhand von exklusiven Schuhobjekten internationaler Künstler untermauert und abstrahiert werden. Inklusive Angebote wie Hör-, Tast- und Lauf-Stationen sollen als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden und sich allen Besuchern als neue Sinnes-Erfahrung erschließen.


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