Open Scene

Die Termine der „Open Scene“ am Donnerstag sind teilweise für aktuelle Sonderveranstaltungen reserviert. Das Programm wird spätestens etwa eine Woche vorher festgelegt und in den Schaukästen an der Kinokasse, über den Film-Newsletter, auf Facebook, auf Twitter, durch Ankündigungen in der Tagespresse und hier auf dieser Homepage bekannt gegeben.


Filme von Pipilotti Rist am Do 27.9.18 um 19.00 Uhr

Pipilotti Rist, Pickelporno, 1992© die Künstlerin, Courtesy Hauser & Wirth und Sammlung Goetz, Medienkunst, München

Eine Auswahl der Filme der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist zeigt das Filmmuseum in Kooperation mit der Sammlung Goetz am Donnerstag, dem 27. September 2018 um 19.00 Uhr in der „Open Scene“ anlässlich der aktuellen Ausstellung „Generations Part 2. Künstlerinnen im Dialog“ im Haus der Kunst. Die Kuratorinnen für Medienkunst der Sammlung Goetz, Cornelia Gockel und Susanne Touw, halten eine Einführung.

Die 1962 geborene Schweizer Künstlerin Pippilotti Rist entführt den Betrachter mit ihren Videos, Experimentalfilmen und Installationen in eine sinnliche, farbenfrohe Welt. Auf eine spielerische, erotische Art erkundet sie den weiblichen Körper und hinterfragt gesellschaftliche Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität. Die Musik ist ein entscheidendes gestalterisches Element in den Filmen von Pipilotti Rist, die selbst auch Musikerin ist und Sängerin in der Schweizer Frauenband Les Reines Prochaines war.

Das Filmprogramm:

I'm not the girl who misses much | Schweiz 1986 | Regie+Buch : Pipilotti Rist |
1-Kanal-Video (Farbe, Ton) | 5 min

Pickelporno | Schweiz 1992 | Regie+Buch: Pipilotti Rist | 1-Kanal-Video (Farbe, Ton) |
12 min

Pepperminta | Schweiz 2009 | Regie+Buch: Pipilotti Rist | 1-Kanal-35-mm-Film (Farbe, Ton)
77 min – Die kleine Titelheldin lebt in einer bunten Fantasiewelt, erfährt aber bald den Zwang zur Konformität. Als Erwachsene will sie ihre Angst überwinden und sucht Gleichgesinnte, mit denen sie gegen die verknöcherten Rituale der bürgerlichen Gesellschaft aufbegehrt. Gemeinsam bemalen sie Menschen und Gebäude, wobei sich die Hauptthemen von Rists Schaffen, Gender, Sexualität und Körper, in vielen Motiven und Wendungen spiegeln. Eine visuell grandios inszenierte Komödie mit psychedelischen Anklängen und vielen Seitenhieben gegen das Establishment. (Lexikon des intern. Films)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Sammlung Goetz mit dem Haus der Kunst und dem Filmmuseum München.

Pepperminta Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=vDOX7iVEx6A&pbjreload=10

Pipilotti Rist, Pepperminta, 2009, © die Künstlerin, Courtesy Hauser & Wirth und Sammlung Goetz, Medienkunst, München

 

 

sfas