MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17:30 Uhr

Zimna wojna (Cold War – Der Breitengrad der Liebe)

Film und Psychoanalyse

Einführung: Irmgard Nagel, Katharina Leube-Sonnleitner

 

 

Zimna wojna (Cold War – Der Breitengrad der Liebe)

Polen 2018 | R: Pawel Pawlikowski | B: Pawel Pawlikowski, Janusz Glowacki | K: Lukasz Zal | D: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Agata Kulesza, Boris Szyc, Cédrik Kahn | 88 min | OmU | Fünf Jahre nach seinem Welterfolg IDA realisierte der polnische Regisseur einen Film mit starken biografischen Anklängen an die Geschichte seiner Eltern, eines Paares, das nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander leben kann. Der Film zeigt über einen Zeitraum von 20 Jahren in elliptischer Form, wie persönliche und weltgeschichtliche Erfahrung nicht voneinander zu trennen sind im kommunistischen Polen der 1960er Jahre, und später im Paris des Aufbruchs der 1968er Jahre im Westen. Die Musik spielt im Leben der beiden Liebenden Zula und Tomas in beiden Welten die Hauptrolle, und so ist der Film – wieder in kühlem, brillantem Schwarz-Weiß gedreht – nicht nur optisch, sondern auch musikalisch ein sinnlicher Genuss. Vor unseren Augen ersteht die untergegangene Welt der osteuropäischen Nachkriegszeit präzise und in ihrer Kargheit berührend und ebenso ein episches Panorama der Zeit des Kalten Krieges, beides vor dem Hintergrund einer wilden, innigen, grausamen, unmöglichen Liebe. Dass die beiden die gewonnene Freiheit, ihr Leben selbst zu gestalten nicht wirklich nutzen können, wirft Fragen auf, die uns alle betreffen.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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