MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Samstag, 20. Juli 2019, 18:30 Uhr

Tag der Freiheit
Allemagne 90 neuf zéro (Deutschland Neu(n) Null)

Enno Patalas

 

 

Tag der Freiheit

Deutschland 1935 | R+B: Leni Riefenstahl | K: Hans Ertl, Walter Frentz, Arthur Anwander, Guzzi Lantschner, Kurt Neubert, Willy Zielke | M: Peter Kreuder | 27 min

Allemagne 90 neuf zéro (Deutschland Neu(n) Null)

BRD 1991 | R+B: Jean-Luc Godard | K: Stepan Benda, Andreas Erben, Christophe Pollock | D: Eddie Constantine, Hanns Zischler, Claudia Michelsen, Nathalie Kadem, Andrè S. Labarthe | 62 min | OmU | »Lemmy Caution ist ein Gespenst, und DEUTSCHLAND NEU(N) NULL ist seine Gespensterstunde. In Buchenwald begegnet er einer Frau, die Dora heißt, wie die Freundin Kafkas. In Bitterfeld trifft er Don Quichotte und Sancho Pansa, bei einem Autoverkäufer in Westberlin die Geschwister Scholl. Und alles, was er sieht, wird Zeichen, Sinnbild, Allegorie. Verklarung statt Verklärung ist das Ziel der Reise, Verstand statt Mythos, französisches Licht statt deutscher Dunkelheit. Lemmy Caution erreicht es nie. Immer tiefer verstrickt er sich in das, was er zerlegen und verstehen will, die Märchen, die Mythen, die Poesie und die Musik. Deutschland ereilt ihn, Deutschland holt ihn ein.« (Andreas Kilb) Die deutsche Erstaufführung von Godards Film fand im Filmmuseum München statt und weihte die neu installierte Dolby-Stereo-SR-Tonanlage ein.

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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