MittwochAbendGeöffnet!

Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20:00 Uhr geöffnet.
Abendticket: 3,50 € inklusive Ausstellungen und Programm.

Mittwoch, 9. Oktober 2019


bis 20:00 Uhr

Nationalsozialismus in München

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt.

Mittwoch, 13. November 2019


bis 18:00 Uhr

Typisch München!

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Programm

Begleitend zu den verlängerten Öffnungszeiten finden folgende Veranstaltungen statt:

Münchner Filmmuseum Veranstaltung

Freitag, 26. Juli 2019, 21:00 Uhr

Stalin. Eine Mosfilmproduktion

Enno Patalas

 

 

Stalin. Eine Mosfilmproduktion

Deutschland 1993 | R: Enno Patalas | B: Enno Patalas, Oksana Bulgakowa, Frieda Grafe | K: Iwan Maksimow | Mit: Juri Karawkin, Naum Klejman, Michail Jampolski, Abram Lwowitsch Chawtschin, Leni Riefenstahl, Grigori Borissowitsch Marjamow | 89 min | Josef Stalin war ein großer Filmliebhaber. Er bevorzugte Musicals, Western und Kolchosfilme, doch vor allem Filme über sich selbst. Die Filme boten die Möglichkeit, Geschichte durch ihre Bilder neu zu schreiben. Es gibt keine vergleichbare Episode in der Filmgeschichte, in der ein einzelner Herrscher das Filmwesen so perfekt im Griff hatte und sich als allmächtiger Entscheidungsträger hochstilisierte. Doch nach Stalins Tod wurde er ein Opfer seiner eigenen Methode: Stalin wurde mittels Retuschen und Schnitten aus den Filmen herausoperiert, Filme, die nicht zu bereinigen waren, verschwanden in den Archiven. »Dieser Dokumentarfilm leistet etwas Besonderes, was das Gros der zeitgenössischen Dokumentarfilme durch Besserwisserei, Effekthascherei und somit Vordergründigkeit verhindert. Seine Bilder, Gespräche und Kommentare stecken voller Anspielungen und Überraschungen. Sie lassen etwas anklingen, ohne darauf zu insistieren. Sie lassen jede Aussage, jedes Detail, jede Einstellung zu ihrem Recht kommen.« (Manfred Bauschulte)

Eintrittspreise 4 € (3 € für MFZ-Mitglieder). Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.

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